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Umland Wunstorf Nachrichten Polizist aus Wunstorf erholt sich von Verletzung
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22:11 11.03.2011
Von Tobias Morchner
Ein Polizeibeamter hatte sich am Donnerstag versehentlich mit seiner Dienstwaffe in den Oberkörper geschossen. Quelle: Christian Elsner

Der Mann musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht und dort operiert werden. In die Therapie hatte sich der Beamte im April 2010 begeben, weil er sich vor gut einem Jahr schon einmal aus Versehen eine Schussverletzung zugefügt hatte.

In beiden Fällen löste sich der Schuss beim sogenannten Holstern der Waffe, also beim Einstecken der Dienstpistole ins Schulterholster. Dies hatte der Beamte am Donnerstagvormittag in seinem Wunstorfer Büro in Gegenwart seiner Therapeutin mehrmals erfolgreich geübt, als sich plötzlich der Schuss löste. Die Dienstwaffe vom Typ P 2000 hat, anders als die Vorgängermodelle, keine Sicherung. Ob der Beamte den Abzug aus Versehen gedrückt hat oder ob der Schuss sich löste, weil der Abzug an einem Teil des Holsters hängen blieb, ist derzeit noch unklar. Zumindest hat der Oberkommissar offenbar nicht daran gedacht, dass sich noch eine Patrone im Lauf der Waffe befand.

Nach Darstellung der Polizei stand die Traumatherapie des 58-jährigen kurz vor einem erfolgreichen Abschluss. Der Beamte hatte sich für diesen Weg entschieden, weil er seinen Dienst nach dem ersten Unglück wieder genauso versehen wollte wie vorher. Die Behörde prüfte das Ansinnen und hatte schließlich keine Einwände.

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