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Umland Wunstorf Nachrichten Bejubelte Premiere des Nussknacker-Balletts
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00:16 25.10.2017
Tänzerinnen der Ballettschule Sylvia Hirsch und Gasttänzer des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover beeindrucken mit ihren Leistungen bei der Premiere des Nussknackers im Wunstorfer Stadttheater. Im Vordergrund Niels Funke (Nussknacker) und Ilenia Eichler (Klara).
Tänzerinnen der Ballettschule Sylvia Hirsch und Gasttänzer des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover beeindrucken mit ihren Leistungen bei der Premiere des Nussknackers im Wunstorfer Stadttheater. Im Vordergrund Niels Funke (Nussknacker) und Ilenia Eichler (Klara). Quelle: Rita Nandy
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Dafür gab es nicht nur am Schluss, sondern auch zwischen den einzelnen Tanzszenen wohlverdienten, stürmischen Applaus. Beachtenswert: Die Hauptrolle der Klara tanzte die erst 13-jährige Ilenia Eichler. "Es macht mir immer wieder Freude, neue Talente zu entdecken", sagte Sylvia Hirsch anschließend bei der Premierenfeier. Vor zwei Jahren habe Eichler in "Cinderella" noch in der Gruppe getanzt. Hirsch habe einen Rohdiamanten mit großem Potenzial funkeln sehen. Als "ganz, ganz große Leistung" würdigte sie auch den Auftritt von Anna Lotta Hinze (Zuckerfee).

Zum vierten Mal hat die Ballettschulleiterin den Nussknacker inszeniert. Dieses "Grand Pas de deux" - der anspruchsvollste Part des Stücks - sei erstmals von einer Schülerin übernommen worden. Ihr Tanzpartner war Timothee Mochamps, Gasttänzer vom Niedersächsischen Staatstheater. "Die Schüler könnten ohne Profis nicht so glänzen", sagte Hirsch und bedankte sich nicht nur bei Mochamps, sondern auch bei Niels Funke (Nussknacker) und Pantelies Zikas (Onkel Drosselmeyer und Mäusekönig). Zikas hatte nur einen Tag Zeit zum Üben. Der eigentlich für die Rollen vorgesehene Fred Rüscher hatte sich am Donnerstag verletzt.

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Es waren nicht nur die Akteure, die in der Geschichte um einen Nussknacker, der im Traum Klara gegen eine quirlige Mäuseschar verteidigt und sich in einen Prinzen verwandelt, glänzten. Auch fantasievolle Kostüme (Margot Hirsch) funkelten im Rampenlicht. Abgerundet wurde die Aufführung vom detailreichen Bühnenbild von Burghardt Seibt.

Weitere Vorstellungen

Wer die Aufführung verpasst hat, kann noch die Vorstellungen am Wochenende, 28. Oktober, 19 Uhr, und 29. Oktober, 16 Uhr, besuchen. Restkarten sind im Vorverkauf in der Buchhandlung Weber, Lange Straße, im Internet auf www.proticket.de sowie an der Abendkasse erhältlich.

Von Rita Nandy