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21:37 14.01.2015
Von Sven Sokoll
Das Schulsozialarbeiterteam macht zum Teil weiter, andere bekommen neue Aufgaben: Dorothea Henkemeyer-Sälinger (von links), Anne-Katrin Vorbrod, Stefanie Klar, Alexandra Jeschke, Katharina Kellig und Annika Lex.
Das Schulsozialarbeiterteam macht zum Teil weiter, andere bekommen neue Aufgaben: Dorothea Henkemeyer-Sälinger (von links), Anne-Katrin Vorbrod, Stefanie Klar, Alexandra Jeschke, Katharina Kellig und Annika Lex. Quelle: Sven Sokoll
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Wunstorf

Die Stadt stellt jetzt selbst insgesamt drei Stellen zur Verfügung, die sich fünf Mitarbeiter teilen müssen. Alexandra Jeschke geht in die Otto-Hahn-Schule, Katharina Kellig wiederum in die Oststadtschule und die Grundschule Kolenfeld. Dorothea Henkemeyer-Sälinger betreut die Albert-Schweitzer-Schule und die Grundschulen Luthe und Großenheidorn. Dazu kommen die unverändert beschäftigten Ralf Schneider für Hölty-Gymnasium, Scharnhorstschule und Stadtschule sowie Andreas Krauß für die Steinhuder Schulen. Annika Lex arbeitet auch an der Otto-Hahn-Schule, wird aber weiterhin aus dem Landesprogramm zur Profilierung der Hauptschulen finanziert.

„Jeder weiß, dass die Schulsozialarbeit notwendig ist, deshalb ist es gut, dass Sie jetzt alle Perspektiven haben“, sagte Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt. Stefanie Klar indes wechselt aus dem Team in das Familienservicebüro der Stadtverwaltung.

Und auch Anne-Katrin Vorbrod bekommt eine neue Aufgabe: Sie wird sich gemeinsam mit Jörg Albrecht künftig mit voller Stelle darum kümmern, dass Flüchtlinge einen guten Start in ihrer neuen Heimat finden. Das Duo kümmert sich um die Unterkunft und ihre Ausstattung, vermittelt Sprachkurse und hilft beim Einstieg ins Arbeitsleben. „Bei 500 insgesamt erwarteten Flüchtlingen sind die beiden Stellen sicherlich knapp kalkuliert. Wir werden sehen, ob es reicht“, sagte Eberhardt.

Weil in der Runde Bedenken gegen die geplanten Wohncontainer für Flüchtlinge in der Barne laut wurden, verteidigte Eberhardt die Pläne der Stadt auch gegen Kritik, welche die Polizei im Zuge der Planung geäußert hat. „Die Barne ist kein Problemstadtteil, sondern derzeit absolut unauffällig“, sagte der Bürgermeister und appellierte, das Viertel nicht schlechtzureden.

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