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Umland Wunstorf Nachrichten Seniorinnen erhalten gefälschte Haftbefehle
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00:16 30.07.2017
Von Sven Sokoll
Senioren in Wunstorf, Barsinghausen und Springe haben solche falschen Haftbefehle erhalten. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf/Barsinhausen/Springe

Alle erhielten vor kurzem Briefe per E-Mail, bei denen es sich dem Anschein nach um Haftbefehle der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main handelte. Damit die Empfänger den Brief für echt halten, versahen die Urheber ihn auch mit einem Behördenstempel und einer Unterschrift. Im Text heißt es, dass die jeweilige Seniorin innerhalb von drei Tagen 9500 Euro überweisen soll. Wenn das nicht geschieht, müsse sie für 950 Tage ins Gefängnis.

Für die Zahlung sollen die Empfänger einen Martin Koch bei der Staatsanwaltschaft kontaktieren, für den auch eine Telefonnummer mit Frankfurter Vorwahl angegeben wird. Die echten Ermittler gehen aber davon aus, dass die Täter auf diese Weise an die Telefonnummern der Frauen kommen wollen, um sie vielleicht bei weiteren Straftaten nutzen zu können.

Wer das gleiche Schreiben bekommen hat, den bittet die Polizei, das dem Kriminaldauerdienst in Hannover unter Telefon (0511) 1095555 mitzuteilen.

Zum zweiten Mal hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz eine Boje auf das Steinhuder Meer ausgebracht, die kontinuierlich Daten zu unterschiedlichen Parametern liefert. So kann die Qualität des Sees besser überwacht werden.

Sven Sokoll 30.07.2017

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Sven Sokoll 30.07.2017