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Umland Wunstorf Nachrichten Beirat wünscht sich Wohnangebote für das Alter
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15:20 02.02.2018
Der Seniorenbeirat wünscht sich mehr altersgerechte Wohnmöglichkeiten in der Samtgemeinde Sachsenhagen. Quelle: dpa
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Hagenburg

Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Sachsenhagen fordert weiterhin den Bau seniorengerechter Einrichtungen in der Samtgemeinde. Es gebe dafür einige Potenziale, so der Vorsitzende Theodor Beckmann.

„Überall sind Neubaugebiete zu erschließen, die sich eignen würden“, fasste Beckmann die aktuelle Situation zusammen. Das Thema befinde sich bereits seit mehreren Jahren auf der Agenda. „Es ist ein langer Weg, aber wir müssen dranbleiben.“

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In Sachsenhagen würden am Mozartring im Neubaugebiet „Beethovenstraße Süd“ zwölf eingeschossige und vor allem seniorengerechte Wohnhäuser entstehen – und alle seien bereits vermietet, so Beckmann. Der Seniorenbeirat behalte weiterhin auch die Möglichkeit eines Pflegeheims auf „Pastors Wiese“ im Hinterkopf. Vor gut zweieinhalb Jahren konnten für eine solche Lösung aber keine Heimbetreiber begeistert werden, was der damalige Stadtdirektor und heutige Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier mit der geringen Größe der Stadt erklärte (wir berichteten).

Beckmann brachte darum nun eine gemeinsame Lösung für Sachsenhagen und Auhagen ins Spiel. „Für pflegebedürftige Senioren fehlen hier entsprechende Angebote“, sagte er. Auf der anderen Seite seien in dem neuen Auhäger Baugebiet „Dühlholzkämpe Süd“, das sich zwischen Mühlenweg und Forsthaus befindet, derzeit bis zu 20 Bauplätze vorgesehen, die seniorengerecht bebaut werden sollen – zumindest, wenn es nach dem Willen des Beirats geht.

Zudem wünschen sich dessen Mitglieder, zumindest einen Teil der 92 Bauplätze im Hagenburger Baugebiet Am Mühlenberge für Senioren vorzusehen. Allerdings habe das Thema seniorengerechtes Wohnen in der Planung keine Rolle gespielt, wie Samtgemeinderatsmitglied Karl-Heinz Rottenberg berichtete.

In Pflegefragen dagegen sei man in Hagenburg mit Kaschube gut versorgt, ergänzte Beckmann. Auch in Wölpinghausen seien entsprechende Angebote ausreichend, es fehle aber an passenden Wohneinheiten – deren Ausbau er sich durchaus auch in Baulücken vorstellen könne.

Von Thomas Rocho