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Umland Wunstorf Nachrichten Klimaschutz: Stelle soll verlängert werden
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00:16 31.08.2017
Von Sven Sokoll
Die Stelle von Klimaschutzmanagerin Karina Lehmann soll um zwei Jahre verlängert werden - mit etwas anderem Schwerpunkt. Quelle: Rita Nandy
Wunstorf

Der Posten eines Managers war mit dem Klimaschutzkonzept verbunden, das die Stadt vor vier Jahren beschlossen hat. Lehmann wurde 2015 eingestellt, zunächst für drei Jahre. 65 Prozent der Kosten trägt das Bundesumweltministerium. Die Verwaltung will den Rat jetzt schon darüber beschließen lassen, über 2018 hinaus die Möglichkeit einer zweijährigen Verlängerung zu nutzen. Der Zuschuss reduziert sich dann allerdings auf 40 Prozent.

Lehmanns Schwerpunkt war bisher, bei den Bürgern Aufklärungsarbeit dazu zu leisten, wie sie ihren Alltag klimaschonender gestalten können. Dazu gehörten Beratungskampagnen in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzagentur der Region sowie Aktionen wie das Stadtradeln. 70 Bürger ließen sich im vergangenen Jahr von ihr beraten.

Dazu kommt das Engagement für den Radverkehr und die Elektromobilität. Am Steinhuder Meer sollen touristische Betriebe in einem außerdem geplanten Projekt Energieberatungen bekommen können.

Die stärkere Rolle in der Verwaltung selbst bedeutet für die Klimaschutzmanagerin, dass sie die Energieverbräuche und die damit verbundenen Kosten im Blick hat und Vorschläge unterbreitet, wo in den städtischen Gebäuden nachgebessert werden muss. Dazu gehören auch Schulungen für die Nutzer.

Der Bauausschuss wird am Donnerstag, 7. September, als erstes Gremium über den Antrag diskutieren. Weitere Themen der öffentlichen Sitzung ab 18 Uhr im Rathaus sind die Wohnbauprojekte an der früheren Mühle Langhorst und Steinhuder Mühlengarten. Außerdem sollen nördlich des Luther Wegs  Möglichkeiten für eine Hinterbebauung geschaffen werden.

Die Notgemeinschaft Steinhuder Meer hat der Regionsverwaltung Verschwendung von Steuermitteln vorgeworfen. Der Vorsitzende Johannes Franke stört sich daran, dass die Region sich im Verfahren zum Naturschutzgebiet Totes Moor von einer Aachener Anwaltskanzlei vertreten lässt.

Sven Sokoll 31.08.2017

Luthes Ortsbürgermeister Rolf Hoch hatte es bereits angekündigt. Weil sich im Jahr zuvor einige Nachbarn durch die laute Partymusik im Festzelt gestört fühlten, musste die Lautstärke reduziert werden. Das hieß im Klartext: Am Freitagabend gab es Musik nur bis 1 Uhr, ausgelassen gefeiert wurde trotzdem.

30.08.2017

Die Polizei hat am Wochenende vier Unfälle gemeldet. Zwei Beteiligte wurden leicht verletzt, so auch der 21-Jähriger Motorradfahrer, der bereits am Freitag gegen 7.30 Uhr auf der L 403 an der Anschlussstelle Kolenfeld von einem 51-jährigen Lastwagenfahrer übersehen wurde. Dieser wollte links abbiegen.

Sven Sokoll 30.08.2017