Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten STEP berät bei Suchtproblemen
Umland Wunstorf Nachrichten STEP berät bei Suchtproblemen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:11 03.04.2014
Von Jörg Rocktäschel
Stellen das neue Angebot vor (von links): Lothar Schlieckau, Drogenbeauftragter der Region, die Berater Torsten Köster und Biljana Vicic und Gunnar Bratrich, Fachbereichsleiter Soziale Dienste der Stadt Wunstorf. Quelle: Rocktäschel
Wunstorf

Anmeldungen sind nicht nötig. Unterstützt wird er von Sozialarbeiterin Biljana Vicic. Die Stadt Wunstorf stellt den Beratungsraum im Keller des Bauamtes, Stiftsstraße 8, kostenlos zur Verfügung. Das zusätzliche Angebot wurde geschaffen, weil immer mehr Hilfesuchende in die Stadt am Deister zur Beratung fahren. „Von den 254 Erstkontakten im Jahr 2013 kamen 50 aus Wunstorf“, sagte Köster. Der Anteil von rund 20 Prozent werde seit fünf Jahren beobachtet.

Die Finanzierung übernimmt die Region Hannover. „Für die acht Beratungsstellen stehen jährlich jeweils 70.000 Euro zur Verfügung. Wunstorf ist Barsinghausen zugeordnet“, sagte Lothar Schlieckau, Drogenbeauftragter der Region. Ziel sei es, die Angebote flächendeckend vorzuhalten. Dennoch stehe es den Hilfesuchenden frei, wohin sie sich letzlich wenden. Anonymität werde stets zugesichert. Das erleichtere den Erstkontakt, denn das Thema Sucht sei immer noch mit Scham behaftet. In den Gesprächen wird zunächst geklärt, ob Suchtgefährdung oder eine Sucht selbst vorhanden ist. Danach erhalten die Ratsuchenden Empfehlungen, was sie als nächstes tun sollen. Ob Entgiftung, Entwöhnung, Rehabilitation und Integrationshilfe, die Mitarbeiter von STEP bieten umfassend Hilfe sowie Unterstützung beim Ausfüllen notwendiger Anträge für die Versicherer an.

Ob die Donnerstagssprechstunde erweitert wird oder weitere Angebote hinzukommen, werde die Zukunft zeigen, ergänzte Köster. Nach den Erfahrungen aus Barsinghausen haben bis zu 70 Prozent der Ratsuchenden Alkoholprobleme. An zweiter Stelle folgt Cannabis-Missbrauch. Die Berater helfen aber auch bei Spielsucht oder Süchten, die als Krankheit noch nicht anerkannt sind. Dazu zählen Computer- oder Online-Sucht.

Die Polizei sucht die Eigentümer vermutlichen Diebesgutes.

Jörg Rocktäschel 03.04.2014

Die mittägliche Versorgung von Steinhuder Schülern des Schulzentrums mit Essen ist in den vergangenen Tagen Gegenstand von Verhandlungen. Es geht ums Geld.

Albert Tugendheim 03.04.2014

Die Skaterrampe wird vermutlich an ihrem jetzigen Standort schräg gegenüber vom Findlingsgarten Bestand haben können. Einen weiteren Ausbau der Schutzhütte oder gar eine Beleuchtung für die Anlage hat der Hagenburger Jugend- und Sportausschusses jetzt abgelehnt.

Jörg Rocktäschel 02.04.2014