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Umland Wunstorf Nachrichten Zirkus Belly startet Petition für Affen Robby
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18:21 25.10.2015
Von Sven Sokoll
Zirkusdirektor Klaus Köhler und der Menschenaffe Robby.
Zirkusdirektor Klaus Köhler und der Menschenaffe Robby. Quelle: Frank Oheim/Archiv
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Wunstorf

„Die Trennung würde ihn vor Heimweh kaputtgehen lassen“, schreibt Hoffmeyer in der Petition auf der Plattform change.org, die bis Sonntagnachmittag schon mehr als 500 Unterstützer gefunden hatte.

Vor der Sonntagsvorstellung haben zehn Aktivisten aus Hannover und Hildesheim aus dem Umfeld der Tierschutzorganisation Peta friedlich protestiert. Weil sie auf den Schützenplatz nicht durften, wies die Polizei ihnen einen Standort an der Zufahrt zu, wo sie Plakate zeigten und Handzettel verteilten. „Wenn man als einziger Mensch unter Affen leben muss, ist man auch froh, nach 40 Jahren wieder unter Menschen zu kommen“, sagte Koordinator André Jantzen zum Fall Robby. Er betonte, dass Peta sich generell gegen die Haltung von Wildtieren in Zirkussen wendet.

Die Belly-Betreiber haben sich über die Jahre an solche Proteste gewöhnt und reagierten gelassen: „Wer als Besucher kommen will, lässt sich von denen nicht abhalten“, sagte Aron Köhler, Sohn von Direktor Klaus Köhler. Viele hätten ihre Unterstützung signalisiert. Der Zirkus wirbt seinerseits mit Plakaten für die Tiere als wichtigen Teil der Zirkuswelt.

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