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Wunstorf „The Voice of Germany“: So geht es für Wunstorferin Madeline weiter
Umland Wunstorf

„The Voice of Germany“: So geht es für Wunstorferin Madeline weiter

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23:08 24.09.2019
Madeline Henning bei ihrem Auftritt in den „Blind Auditions“. Quelle: Position – Public Relations GmbH
Wunstorf

Besser hätte ihr Auftritt bei The Voice of Germany nicht laufen können. Alle vier prominenten Jurymitglieder wollten die Wunstorfer Kandidatin Madeline Henning in ihrem Team haben. „Du bist eine Soul-Diva“, zeigte sich Sänger Mark Forster begeistert von ihrer kraftvollen Stimme. Reamon-Sänger Rea Garvey ermunterte das Publikum zu stehenden Ovationen.

Ihre Entscheidung, mit welchem Coach sie in die nächsten Runden der Show gehen will, fällte die 30-Jährige aus dem Bauch heraus. Zur Auswahl stehen in der neunten Staffel Alice Merton (“No Roots“), Rapper Sido, Mark Forster und Rea Garvey.

Public Viewing mit den Kollegen

„Ich habe mich auf der Bühne spontan für Rea entschieden“, erzählt Henning. „Vorher hatte ich auch an Alice gedacht.“ Zwei Tage nach der Ausstrahlung der Fernsehshow am Sonntag (2,82 Millionen Zuschauer) ist Henning wieder in ihrem „normalen“ Leben angekommen. Und doch ist jetzt alles irgendwie anders. Die Sendung hat sie mit den Kollegen der DRK-Rettungswache in Neustadt geschaut. Für ihren eher spontanen Auftritt in der Sendung hatten die gern den Dienst getauscht. Entsprechend groß ist die Freude über den Erfolg der stimmgewaltigen Sanitäterin. „Ich bin super stolz, dass ich das geschafft habe“, sagt Henning erfreut über das Weiterkommen. Für sie geht es jetzt in die „Battle Round“. Dort treten Sänger der verschiedenen Teams gegeneinander an. Die Termine für die Aufzeichnungen erfährt Henning erst noch – dann müssen wieder Dienste getauscht werden.

So überzeugte sie die Jury

Überrascht hat Henning, die noch nie vor so viel Publikum aufgetreten ist, die überwältigende Resonanz. „Am Montag stand mein Handy nicht still“, sagt sie. Alte Klassenkameraden, Freunde und Kollegen haben ihr gratuliert. „Auch viele Wunstorfer haben mir geschrieben. Sie freuen sich, dass jemand von hier mitmacht“, sagt sie. Für die geschäftlichen Angebote ist es noch zu früh. Doch mit ihrem starken Auftritt in den „Blind Auditions“ hat sie sich sicher in eine gute Ausgangsposition gebracht. Schafft sie es bis in das Halbfinale, erwartet sie eine Kandidaten-Tour durch 20 Städte.

„Endlich ist es raus“

Ihr lieben Menschen da draußen...endlich darf ich euch verraten warum ich so dringend nach Berlin musste und warum ich...

Gepostet von Madeline Henning am Samstag, 14. September 2019

Madelines bewegte Geschichte

Madeline Henning stammt gebürtig aus Hannover-Misburg. Sie hat eine bewegte Lebensgeschichte. Vor zehn Jahren entschied sie sich, die streng religiöse Gemeinde ihrer Großeltern, Eltern und Geschwister zu verlassen. „Ich liebe die Freiheit viel zu sehr, um da hineinzupassen“, erzählt sie. Ein folgenschwerer Entschluss: Ihre Eltern gingen auf Distanz, der Kontakt zu den Geschwistern ist kompliziert. Zeugen Jehovas begegnen Aussteigern häufig mit großen Vorbehalten bis hin zum völligen Kontaktabbruch. Henning fand bei Freunden in Wunstorf eine Ersatzfamilie, wie sie freudig lächelnd erzählt. Seit 2015 lebt sie dort. Ausgerechnet die neue Wahl-Oma war es auch, die den Anstoß gab, sich bei „The Voice of Germany“ zu bewerben.

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