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Wunstorf 13 Teams starten bei der Rallye der Jugendfeuerwehren
Umland Wunstorf 13 Teams starten bei der Rallye der Jugendfeuerwehren
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00:17 10.04.2019
Stadtrallye der Jugendfeuerwehren: Als erstes Team ist Klein Heidorn gestartet. Die Jugendlichen müssen einen hohen Sandturm bauen. Quelle: Rita Nandy
Klein Heidorn

Geschick, Wissen und Mannschaftsgeist waren am Sonnabend bei der Fußgängerrallye der Stadtjugendfeuerwehr gefragt. 13 Teams starteten vom Klein Heidorner Feuerwehrgerätehaus aus. Zwölf Stationen mussten die rund 80 Jugendlichen auf einer sechs Kilometer langen Strecke meistern. Am Ende setzte sich die Jugendfeuerwehr Luthe mit ihrer vierten Gruppe durch. Es folgten Blumenau 1 und Luthe 2.

Rund 80 Jugendliche beteiligten sich an der Rallye der Stadtjugendfeuerwehren. Ausrichter war in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Klein Heidorn. Zwölf Stationen mussten die 13 Teams absolvieren.

Auf dem Spielplatz an der Grundschule häufen die Gastgeber, die Klein Heidorner Nachwuchsfeuerwehrleute, einen 67,2 Zentimeter hohen Sandberg auf. Zwei Minuten hat das fünfköpfige Team dafür Zeit. „Ich habe gerade gestern meine Uniform gewaschen“, sagt Alexandra Seehausen – alles umsonst, aber voller Einsatz für den Sieg. Mit ihren Mitstreitern türmt sie den Sand auf. Die Aufgabe davor ist gerade für die Jüngeren sehr kompliziert: Die Teilnehmer müssen einen Golfball auf einer kleinen Drahtschlinge weitergeben. „Ist machbar, aber schwer“, sagt Seehausen.

Nicht einfach ist auch der Slalomparcours, den ein Fünferteam aus Blumenau am Fliegerhorst absolvieren muss. Alle Teilnehmer haben nur auf zwei nebeneinanderliegenden Fußmatten Platz. Überzutreten ist verboten. Diese Aufgabe ist also nur im Huckepack zu schaffen. „Warum geht ihr wieder zurück?“, fragt sich Vito Brascia, Jugendbetreuer aus Blumenau. Von hoch oben kommt ein ängstliches: „Ich sehe nicht, wo ich hintrete.“ Die Zeitspanne, in der die Gruppen das Ziel erreichen, liege zwischen fünf und neuneinhalb Minuten, sagt Benedikt Reiner, Betreuer aus Klein Heidorn. Dass nicht mehr jedes Kind einen Papierflieger basteln kann, zeigt sich an der Station von Thomas Nülle. Dafür fliegen einige sogar knapp 30 Meter weit. Künstlerische Fertigkeiten sind auch bei der Station „Van Gogh“ gefragt. Beim Gerätschaftenmemory malt einer, die anderen müssen raten was. Die richtige Flugkurve muss eine Frisbeescheibe an der letzten Station nehmen, damit ein Ball hineinfällt.

„Es macht Spaß“, sagt Felix Thiele von der Jugendfeuerwehr Bokeloh. Und vor allem darum gehe es bei dem Wettbewerb, sagt Feuerwehrmann Nülle aus Klein Heidorn.

Von Rita Nandy

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