Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wunstorf Bäderbetriebe wollen Wunstorf Elements verbessern
Umland Wunstorf Bäderbetriebe wollen Wunstorf Elements verbessern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 30.03.2019
Das Wunstorf Elements ist ein schönes Sportbad, aber soll für alle attraktiver werden. Quelle: Albert Tugendheim
Wunstorf

Die Bäderbetriebe wollen die Badanlage Wunstorf Elements in der Barne weiter sanieren und mit zusätzlichen Angeboten attraktiver machen. Die Stadtverwaltung schlägt dem Rat vor, in den nächsten Jahren dafür bis zu 15 Millionen Euro bereitzustellen. Wobei der Zeitraum dafür noch nicht abgesteckt ist.

Wesentliche Schritte, um das Hallenbad attraktiver und somit auch konkurrenzfähiger zu machen, ist einerseits die Fortsetzung der 2007 begonnenen Sanierung. Die sei bisher noch nicht abgeschlossen, so schreibt es Bäderbetriebe-Geschäftsführer Andreas Saars in einer ausführlichen Stellungnahme für den Rat. Andererseits planen die Bäderbetriebe auch ein Badebecken im Außenbereich.

Sportliches Schwimmen überwiegt

Bislang können Besucher des Bades nur unter Dach schwimmen. Und trotz der 50-Meter-Bahnen wird es im Wasser zuweilen recht eng. Der Schwerpunkt des Badebetriebes liege bisher auf dem sportlichen Bereich und weniger auf dem Sektor Badespaß. Das Bad habe, so heißt es in dem Bericht, drei große Nutzergruppen, nämlich Öffentlichkeit, Schulen und Vereine, die in erster Linie das 50-Meter-Becken für ihre sportliche Betätigung nutzen.

Die Gruppe der Kursteilnehmer ist in den vergangenen Jahren gewachsenen. Sie stellt einen nicht unerheblichen Teil des öffentlichen Badebetriebes dar. „Aber auch hier steht die sportliche Aktivität im Vordergrund. Relativ klein ist die Nutzergruppe der Personen, welche das Bad zum klassischen Baden nutzen“, so schreibt Saars.

Als dringend erforderlich sehen die Bäderbetriebe, in den Bereich des Nichtschwimmerbeckens, den so genannte Anbau Ost, zu investieren. Seit 1981 wurde dort nicht wesentlich etwas verändert. Saars schlägt nun vor, diesen Teil, der ein eigenes Gebäudeelement darstellt, abzureißen und komplett neu aufzubauen. Becken und Technik müssen auf modernen Standard gehoben werden.

Rutschen sollen Besucher mehr Vergnügen bieten

Die Aufsichtsratsvorsitzende der Bäderbetriebe, Kirsten Riedel, sieht diese Notwendigkeit ebenfalls. Sie berichtet, dass sich das Gremium ausführlich mit dem Wunstorf Elements befasst habe. „Als Sportbad bietet das Hallenbad viel und wird viel genutzt“, sagt sie. Aber: Andere Nutzergruppen bekommen wenig geboten. „Wir brauchen dringend eine deutlich verbesserte Aufenthaltsqualität“, sagte Riedel im Gespräch mit der Lokalredaktion. Dazu sollen auch Großrutschen beitragen, die in dem neu zu planenden Teil des Bades aufgebaut werden könnten, so hat der Geschäftsführer vorgeschlagen.

Das jetzt vorgeschlagene Konzept sei aber bisher keine bis ins Detail angelegte Planung. „Wir brauchen zunächst einen Grundsatzbeschluss“, nennt sie das weitere Vorgehen. Es sei noch vieles veränderbar. Aber all zuviel Zeit solle der Rat sich nicht lassen. In der Nachbarschaft Wunstorfs, beispielsweise in Neustadt, gibt es bereits moderne und attraktive Familienbäder.

Von Albert Tugendheim

Der Bläserkreis Wunstorf gibt ein Kammerkonzert in der Klinikumskirche und holt sich dafür Verstärkung aus Laatzen. Die dortige Kammermusikgruppe wird am Sonnabend, 30. März, mit von der Partie sein.

27.03.2019

Während die CDU die Regeln für die Straßenausbaubeiträge zunächst nur ändern will, setzt die FDP auf ein Aus für die Satzung. Anliegerinitiativen informieren beim Wunstorfer Wirtschaftswochenende.

30.03.2019

Der Antrag auf kostenfreies Parken der CDU wurde im Bauausschuss abgelehnt. Die Mehrheitsgruppe fordert jetzt einen Bericht über vorhandene Infrastruktur. Verwaltung plant bereits weitere Ladesäulen.

26.03.2019