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Wunstorf Freibad Bokeloh öffnet wohl einen Monat später
Umland Wunstorf Freibad Bokeloh öffnet wohl einen Monat später
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00:16 11.04.2019
Das Planschbecken soll repariert werden. Quelle: Sven Sokoll
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Bokeloh

Die Bäderbetriebe beginnen in den nächsten Tagen mit den geplanten Sanierungsarbeiten im Freibad Bokeloh. Geschäftsführer Andreas Saars hat allerdings mitgeteilt, dass der übliche Eröffnungstermin 15. Mai sich nicht halten lassen wird. Derzeit plant er für den 15. Juni. Der Förderverein hat deshalb eine Saisonverlängerung gefordert.

In den vergangenen Jahren war es im Freibad mehrmals zu größeren technischen Problemen gekommen. Im vergangenen Jahr verzögerte sich der Beginn, weil am Nichtschwimmerbecken Wasser ausgetreten war. Das Planschbecken für die Kleinsten musste sogar die ganze Saison über geschlossen bleiben. Daraufhin haben die Bäderbetriebe im Herbst bei der Firma Purena ein Instandhaltungskonzept in Auftrag gegeben.

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Dem folgend sollen nun in einem ersten Schritt mehr als 300.000 Euro netto in die dringendsten Dinge investiert werden. Sowohl das Planschbecken als auch die Nichtschwimmerbecken sollen eine neue Folie sowie Anschlüsse und Einstiegsleitern erhalten. Außerdem werden große Teile der Wassertechnik wie die Filter- und Druckerhöhungsanlagen überprüft und instand gesetzt.

Triathlon ist nicht betroffen

Für die nächsten Tage wird noch einmal Frost erwartet, dann sollen die Arbeit umfangreich beginnen. Ein Planungsbüro hat die Arbeiten koordiniert und ausgeschrieben. „Wir hoffen, dass uns keine weiteren Überraschungen erwarten“, sagte Saars. Vor allem bei den Arbeiten am Nichtschwimmerbecken und dem Planschbecken hingen die Bäderbetriebe von gutem Wetter und den Kapazitäten der Firmen ab, was derzeit zu der erwarteten Verzögerung führt.

Wenn er den Termin 15. Juni halten kann, werden zumindest keine größeren Veranstaltung leiden, sagte Saars. Der TSV Bokeloh plant seinen großen Triathlon ohnehin erst für den 29. Juni. Gleichzeitig wollen sich die Bäderbetriebe bemühen, vielleicht schon früher zu öffnen, wenn der Verlauf der Arbeiten das zulässt.

Vor der nächsten Saison, das hat der Geschäftsführer auch schon angekündigt, planen die Bäderbetriebe dann die nächsten Schritte, um das Freibad in den nächsten Jahren sicherer betreiben zu können. „Langfristig hängen wir ohnehin vom warmen Wasser von K+S ab“, betonte Saars. Das ist nach dem Ende der Kaliförderung zunächst für fünf Jahre zugesagt worden.

Für den Förderverein gehen die Bäderbetriebe mit ihren geplanten Schritten grundsätzlich in die richtige Richtung. Trotzdem bedauerte der Vorsitzende Frank Kettner-Nikolaus die verspätete Eröffnung. Gerade bei dem aktuellen Wetter wachse bei vielen Badfreuden die Vorfreude darauf. Der Verein schlägt deshalb vor, das Bad zum Ausgleich nicht schon Mitte September, sondern erst mit dem Ende der Herbstferien Mitte Oktober zu schließen.

Von Sven Sokoll

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