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Wunstorf Gesprengte Panzerfaust: Behörden prüfen Verfahren
Umland Wunstorf

Wunstorf: Gesprengte Panzerfaust: Behörden prüfen Verfahren

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11:42 06.06.2019
Die am Wochenende an der Aue gefundene Panzerfaust war in auffällig gutem Zustand. Quelle: Albert Tugendheim
Wunstorf

Noch ist nicht klar, ob der Fund der Panzerfaust am Wochenende im Bereich der Westaue Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei nach sich zieht. Es handelte sich eindeutig um eine Kriegswaffe russischer Produktion, sagte auf Nachfrage der Leiter des Wunstorfer Kriminalermittlungsdienstes, Thorsten Bösert. Üblicherweise werden im Falle von Kriegswaffenfunden keine Ermittlung nötig. Die an der Westaue gefundene Panzerfaust war aber auffällig gut erhalten. Dafür könne es verschiedene Gründe geben, beispielsweise, wenn Gegenstände in moorigem Grund liegen. Die Behörden wägen derzeit noch ab, ob ein Verfahren eingeleitet werden muss.

Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes hatten am Sonntag die Panzerfaust unter großen Sicherheitsvorkehrungen gesprengt. 150 Menschen musste zeitweilig ihre Häuser verlassen. Der Bereich um die Kleinbahnbrücke war von zahlreichen Feuerwehrleuten weiträumig gesperrt worden.

Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus Wunstorf lesen Sie hier.

Von Albert Tugendheim

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