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Wunstorf Gewerbegebiet: Plant Stadt weitere Kreisel im Süden?
Umland Wunstorf

Wunstorf: Gewerbegebiet: Blick auf Verkehr weitet sich nach Süden

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15:03 06.12.2019
Die Stadt will untersuchen lassen, ob an der Einmündung der Wunstorfer Straße in die L 392 ein Kreisel sinnvoll ist. Quelle: Sven Sokoll
Luthe/Kolenfeld

Nach Kritik in den Ortsräten Luthe und Kolenfeld hat die Verwaltung ihre Pläne für die nächsten Erweiterungsschritte im Gewerbegebiet Süd nachgebessert. Stadtplaner Peter Pfadenhauer hat die Änderungen am Donnerstag im Bauausschuss vorgestellt.

Südlich von Syncreon soll jetzt wieder ein Areal für kleinere Betriebsgrundstücke entwickelt werden. In Luthe war gefordert worden, in dem Gebiet eigene Wege für Radfahrer auszuweisen. Die Verwaltung hatte den Verkehr als moderat eingeschätzt, so dass die Fahrräder ohne größere Probleme auf der Fahrbahn unterwegs sein können.

Doch nun haben die Planer die Fußwege um 50 Zentimeter verbreitert, damit auf ihnen auch Fahrräder zugelassen werden können. Das geht allerdings zu Lasten der Grundstücksflächen. Dagmar von Hörsten (CDU) gab außerdem zu bedenken: „Gemischte Fuß- und Radwege werden oft von Radfahrern nicht angenommen.“

Auch Gebiet südlich des Kanals soll untersucht werden

Bei den Überlegungen, wie das Verkehrsnetz sich künftig entwickeln muss, soll der Blick sich jetzt auch weiten. Um darüber gebündelt beraten zu können, hatte die Stadt für die komplette Verkehrsachse Adolf-Oesterheld-Straße ein eigenes Planverfahren angestoßen. Doch das reichte den Ortsräten noch nicht. Vor allem auf Drängen aus Kolenfeld soll nun auch der weitere Verlauf auf der L 392 bis über den Mittellandkanal hinweg untersucht werden.

Dabei wird für die Einmündung der Adolf-Oesterheld-Straße in die Landesstraße festgehalten, dass die geplante Ampel aus städtischer Sicht nur eine Zwischenetappe zu einem Kreisel sein kann. Und wie die Kolenfelder sich wünschen, soll jetzt auch ein möglicher Kreisel an ihrer Anbindung der Wunstorfer Straße an die L 392 mit in den Fokus rücken.

„Das ist jetzt nur der Auftakt dafür, sich mit den Verkehrsproblemen näher zu beschäftigen. Im nächsten Jahr wird es konkrete Vorschläge geben“, kündigte Pfadenhauer an. Mit Land und Region als Zuständigen für die Straßen will die Stadt jetzt Gespräche beginnen.

Von Sven Sokoll

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