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Wunstorf Grünfläche an der Nordstraße soll attraktiver werden
Umland Wunstorf

Wunstorf: Grünfläche an der Nordstraße soll attraktiver werden

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07:00 29.11.2019
Die Grünfläche an der Stadtschule wird nicht benutzt. Pläne der Stadtverwaltung sollen den Platz attraktiver machen. Quelle: Rita Nandy
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Wunstorf

Die Grünfläche zwischen Nordstraße und Auedamm wirkt wenig einladend. Sie kann nicht genutzt werden. Die Stadtverwaltung hat jetzt auf Sitzung des Ortsrates Wunstorf Pläne für eine Umgestaltung vorgestellt. Die drei Bäume und die Litfaßsäule sollen erhalten bleiben, wie Kerstin Neff von der Gartenbauabteilung ausführte. Die Leitplanke kommt weg, das Verkehrszeichen wird an den Rand versetzt. Der schmale Weg an der Seite soll ersetzt werden. Begegnungsverkehr sei dort nicht möglich, hieß es. Dies zeigt auch ein Trampelpfad auf der Grünfläche. Fuß- und Radfahrer sollen künftig das Areal in der Mitte über einen breiteren, geschwungenen Weg überqueren können. Der Verkehrsführung soll sich auch eine Bank mit vier Sitzplätzen anpassen. Mülleimer und Straßenlaterne ergänzen das Ensemble.

Sandsteinbrunnen soll wieder aufgestellt werden

Auch der ehemals vor der Stadtsparkasse platzierte Sandsteinbrunnen, der derzeit auf dem städtischen Bauhof lagert, soll dort aufgestellt werden. Zwei Elemente des fünfteiligen Wasserspiels seien beschädigt, erläuterte Neff. Diese zu ersetzen hätte mit 5000 Euro den Kostenrahmen gesprengt. Daher würden die zwei Teile nun repariert. Mit zwei dekorativen Pollern soll verhindert werden, dass Autofahrer auf der Grünfläche wenden oder parken.

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So könnte nach Plänen der Stadtverwaltung die Grünfläche an der Stadtschule aussehen. Quelle: Stadtverwaltung Wunstorf

Ortsrat gefällt Vorschlag der Verwaltung

„Mir gefällt das gut. Ich hoffe, dass wir das realisieren können“, lobte der Ortsratsvorsitzende Thomas Silbermann (SPD) das Konzept. Kontaktbeamtin Marita Baciulis wollte von den Gremiumsmitgliedern wissen, ob sie auch an den Plänen festhalten wollten, wenn es Widerstand seitens der Anwohner geben würde. Die Sorge besteht, dass sich dort abends Jugendliche aufhalten könnten. „Irgendwo müssen Jugendliche auch sein“, betonte Kirsten Riedel (SPD). Probleme gebe es im Eingangsbereich des Bürgerparks, erläuterte Nicolai Balzer. Vielleicht könne eine zweite Laterne Abhilfe schaffen, regte der CDU-Politiker an. Der Ortsrat unterstützt einstimmig das Vorhaben der Verwaltung.

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Von Rita Nandy

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