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Wunstorf Klimaschutzagentur berät in Haushalten kostenlos
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Wunstorf: Klimaschutzagentur berät in Haushalten kostenlos - in Blumenau startet neue Kampagne

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15:00 28.01.2020
Energieberater Bernd Wulfestieg (links) und der städtische Klimaschutzmanager Lars Hiddessen (rechts) sehen die Heizung von Frank Zülich an. Quelle: Klimaschutzagentur Region Hannover
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Blumenau

Beim stellvertretenden Ortsbürgermeister von Blumenau, Frank Zülich, hat die Klimaschutzagentur der Region eine neue Kampagne für Energieberatungen gestartet. Weil der Preis für die Produktion des klimaschädlichen CO2 in diesem Jahr steigt, wird es besonders wichtig, möglichst wenig fossiler Brennstoffe zu verbrauchen. Für einen Umstieg sind auch neue Förderungen möglich.

Frank Zülich hat in der vergangenen Woche den unabhängigen und kostenlosen Rat zu seiner Gas-Brennwert-Heizungsanlage eingeholt. „Energiewende fängt zu Hause an“, sagte er. Der Kommunalpolitiker wollte nicht nur wissen, wie er unmittelbare Energie sparen kann. Wichtig sei es auch, einen Weg gezeigt zu bekommen, wie der Haushalt auf erneuerbare Energie umsteigen kann. Zülich denkt über einen Wechsel zu einer Wärmepumpe nach.

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Zwei Drittel der Heizungen könnten effizienter arbeiten

Die Agentur bietet solche Heizungsvisiten allen Haushalten in der Region das ganze Jahr über an. Ein unabhängiger Energieberater gibt dabei Tipps, wie die Nutzer ihre Heizungsanlagen optimieren können und wie sich sonst Energie sparen lässt. Wenn die Heizung nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht und älter als fünf Jahr ist, schlägt der Berater bessere Alternativen vor.

Anmeldungen sind unter Telefon (0511) 22 00 22 88 oder auf der Internetseite www.gutberatenstarten.de möglich. Die Agentur kooperiert mit der Verbraucherzentrale Niedersachsen und der Klimaschutzagentur des Landes. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt das Angebot, das im vergangenen Jahr 95 Haushalte in der Region in Anspruch genommen haben. Die Beratung lohnt sich auch deshalb, weil nach Statistiken zwei Drittel der private Heizungsanlagen nicht effizient genug arbeiten. Dabei braucht die Heizung in der Regel rund 80 Prozent der Energie eines Haushaltes.

Stadt plant Informationsveranstaltungen

Wer seine Anlage auf kombinierte oder rein auf erneuerbaren Energien basierenden Technologien umrüsten will, kann dafür Förderungen von bis zu 45 Prozent bekommen. „Wir planen Informationsveranstaltungen, zu den Möglichkeiten der eigenen Wärmewende für Privatleute, Unternehmen, aber auch für Mieterinnen und Mieter“, kündige der städtische Klimaschutzmanager Lars Hiddessen an.

Auch kleinere Veränderung, zum Beispiel beim Heizen und Lüften, können schon dazu beitragen, Energieverbrauch und Kosten zu senken. Und das, ohne Geld in die Anlage investieren zu müssen. Ein Grad Temperaturabsenkung in den Räumen lässt den Energiebedarf um bis zu sechs Prozent sinken.

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Von Sven Sokoll

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