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Wunstorf Lions-Club Steinhuder Meer übergibt Spende an Diakonie
Umland Wunstorf Lions-Club Steinhuder Meer übergibt Spende an Diakonie
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00:16 09.03.2019
Der Lions-Club Steinhuder Meer übergibt eine Spende an den Diakoniefonds: Max Hoffmann (von links, Lions), Monika Walter (Vertreterin der St. Bonifatiusgemeinde), Pastor Volker Milkowski, Lionsneumitglied Thierry Delesalle und Lions-Präsident Günter Klose sowie Superintendent Michael Hagen und Kirchenkreissozialarbeiter Reiner Roth. Quelle: Rita Nandy
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Wunstorf

 Der Adventkalenderverkauf des Lions-Clubs Steinhuder Meer war ein voller Erfolg. Am Mittwoch übergaben Mitglieder der Hilfsorganisation eine weitere Spende in Höhe von 4000 Euro, dieses Mal an den Diakoniefonds des Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf. „Damit soll unbürokratisch Einzelhilfe geleistet werden“, sagt Superintendent Michael Hagen. Kirchenkreissozialarbeiter Reiner Roth hat auch bereits mögliche Empfänger im Kopf. Dazu gehört beispielsweise eine ältere Dame, die nur eine geringe Rente bezieht und auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen ist. Um ihre Schulden zu bezahlen, die sie unter anderem aus einer vorangegangenen Ehe sowie einer Zahnbehandlung angehäuft hat, spare sie am Essen, berichtet Roth. Eigentlich müsste sie diese aufgrund ihrer geringen Einkünfte gar nicht bezahlen. Nun möchte der Kirchenkreis ihr beim Schuldenabbau behilflich sein und auch einen dringend benötigten Schrank anschaffen. Stiftspastor Volker Milkowski berichtet von einem jungen Obdachlosen, der nach Ableistung seiner Sozialstunden eine Anstellung bei der Kirche gefunden hat. Noch hat er keine Wohnung. Doch sollte es ihm gelingen eine zu finden, benötige er eine Erstausstattung.

Spende überschreitet Jahresbudget

Eines verbindet den Lions-Club und die Diakonie. „Unser Bedürfnis ist Menschen zu helfen“, betonen Lions-Sprecher Max Hoffmann und Roth. Einig sind sich die beiden auch, dass es keine Rolle spielt, ob und welcher Konfession ein Hilfsbedürftiger angehört. Zudem soll das Geld ausschließlich an Wunstorfer vergeben werden. „Für uns ist die Spendenhöhe sehr bedeutend“, sagt der Kirchenkreissozialarbeiter. „Es ist deutlich mehr als wir sonst vom Diakoniefonds zur Verfügung haben.“ Er führt pro Jahr etwa 80 Beratungsgespräche in Wunstorf.

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Von Rita Nandy

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