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Wunstorf Machbarkeitsstudie für Luther Kunstrasenplatz liegt vor
Umland Wunstorf Machbarkeitsstudie für Luther Kunstrasenplatz liegt vor
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00:15 03.03.2019
Die Fußballer des TSV Luthe wünschen sich für den B-Platz einen Kunstrasenbelag. Quelle: Rita Nandy
Luthe

Der Traum von einem Kunstrasenplatz könnte für die Fußballer des TSV Luthe in Erfüllung gehen. Die Machbarkeitsstudie liegt vor. Rund 680 000 Euro kostet der Bau des Platzes. In den Kosten ist auch die Anschaffung einer Flutlichtanlage mit vier Masten vorgesehen.

Kunstrasenplatz ganzjährig bespielbar

Die Studie hat eine Befürchtung zerschlagen. Die Kosten für einen Rasenplatz unterscheiden sich nicht von denen einer künstlichen Rasenfläche. Dies hatte der Vergleich nach einem Zeitraum von 15 und nach 30 Jahren ergeben. Im Gegenzug könnten die Fußballer ganzjährig auf einem Kunstrasenplatz trainieren und spielen, nennt Heinz-Gerhard Kück, Leiter der Fußballsparte des TSV Luthe, die Vorteile. Damit entfallen Sperrzeiten. Diese hätten in der Wintersaison zuvor rund fünfeinhalb Monate betragen. Zudem gebe es eine Entlastung bei den Hallenzeiten, ergänzt der Erste Stadtrat Carsten Piellusch. Er hatte das Projekt am Dienstagabend im Sozialausschuss vorgestellt. In der Machbarkeitsstudie schlagen die Gutachter eine gekräuselte Faser mit einer Verfüllung aus Quarzsand und Kunststoffgranulat vor. Der Vorteil gegenüber einer glatten sei, dass die gekräuselte Variante das Füllmaterial besser festhalte.

Neue Flutlichtanlage entlastet Anwohner

Noch stehe die Schlussabstimmung im Verwaltungsvorstand aus. Auch müsse geprüft werden, ob den Einbau einer Vier-Punkt-Lichtanlage möglich ist. Wenn ja, würden auch die Anwohner von den neuen Masten profitieren. „Die Köpfe sind nach unten gerichtet“, erläutert Piellusch. Dies führe nur zu einer punktuellen Ausleuchtung des Platzes. In der nächsten Stufe werde die Baugenehmigung geprüft. dann ein Termin mit dem TSV vereinbart, bei dem die Themen, Licht, Finanzierung und Zeitplan besprochen werden.

Fußballer bilden Rücklagen auf Sonderkonto

Mit 100 000 Euro wolle sich die Fußballsparte des TSV Luthe an der Finanzierung beteiligen, sagt Kück. Dafür gab es Unterstützung bei der Spartenversammlung am Freitagabend im TSV-Heim. Als nächstes werde die Generalversammlung des Gesamtvereins über den Stand des Projekts informiert.

Bereits vor etwa 30 Jahren richtete die Fußballsparte ein Sonderkonto ein, auf das jedes der knapp mehr als 400 Mitglieder einen Euro pro Monat bezahlt, ein. 30 000 wurden davon für den dritten Rasenplatz ausgegeben, rund 60 000 Euro wieder angespart. Das Konto soll auch nach Realisierung des Kunstrasenplatzes bestehen bleiben. Das Geld diene dann als Rücklage für den Unterhalt des neuen Platzes , sagt der Spartenleiter. Der Regionssportbund könnte sich mit bis zu 100 000 Euro an Fördermitteln beteiligen. Den Rest müsste die Stadt tragen.

Der TSV Luthe könnte, ähnlich wie jetzt der TuS und 1. FC Wunstorf bei der Realisierung des Sanitärpavillons an den Barnesportanlagen, als Bauträger agieren. Wenn die Finanzierung steht und alle Entscheidungsgremien zustimmen, könnte bereits im nächsten Jahr mit dem Bau begonnen werden, hofft Piellusch.

Von Rita Nandy

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