Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wunstorf Nach Lehmann-Abschied: Leitung des Baureferats soll schnell ausgeschrieben werden
Umland Wunstorf

Wunstorf: Nach Lehmann-Abschied: Leitung des Baureferats soll schnell ausgeschrieben werden

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:57 17.09.2019
Die Wunstorfer Bauverwaltung soll bald wieder einen Leiter haben. Quelle: Anke Lütjens
Wunstorf

Den angekündigten Abschied von Baureferatsleiter Robert Lehmann hat Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt bedauert. „Ich habe gern mit ihm zusammengearbeitet. Gerade bei den vielen laufenden Projekten ist es schade, dass er geht“, sagte Eberhardt nach der Sitzung des Verwaltungsausschusses am Montag. Aber für dessen Wunsch, in Frechen näher an der kölnischen Heimat zu arbeiten, habe er Verständnis.

Um die Lücke schnell wieder gleichwertig zu schließen, soll der Rat in seiner Sitzung am Mittwoch, 24. September, die Ausschreibung beschließen, die dann bald darauf veröffentlicht werden soll. „Dazu gibt es im Moment allerdings noch etwas Unklarheit, wie die Stelle dotiert sein soll“, sagte Eberhardt. In der Politik gehe die Tendenz dahin, sie wie bei Lehmann als Lebenszeit-Beamtenstelle mit A16 auszuschreiben. Der Bürgermeister befürchtet allerdings, dass dann die Resonanz „auf dem leer gefegten Markt“ zu gering sein werde, um die Stelle schnell wieder mit einem ausreichend qualifizierten Bewerber zu besetzen. Er plädiert deshalb für eine besser dotierte Wahlbeamtenstelle auf Zeit.

Verwaltung zieht Toilette am Bahnhof vor

Im Verwaltungsausschuss tauschten sich die Politiker außerdem noch einmal über eine mögliche Toilette auf dem künftigen Parkplatz am Schützenplatz aus. SPD, Grüne und FDP hatten sich zuletzt im Bauausschuss dafür ausgesprochen. Das sieht Eberhardt allerdings skeptisch. Die Verwaltung werde die gewünschten Zahlen liefern, aber auch deutlich machen, dass sie beim Bau einer Toilette eine andere Priorität hat: am Bahnhof. Die Gespräche mit der Bahn darüber sind angelaufen. „Wir glauben, dass am Schützenplatz eher Beschäftigte aus der Innenstadt parken werden, die die Toiletten nicht benötigen“, sagte Eberhardt. Dennoch werden die technischen Voraussetzungen für den Bau dort auf jeden Fall gegeben sein.

Stadt muss Kosten für Fahrradparkhaus mittragen

Den geplanten Bau eines Fahrradparkhauses am Bahnhof hat der Ausschuss begrüßt. Eberhardt wies aber darauf hin, dass auf die Stadt Kosten zukommen werden. Die Region ist für den Bau zuständig, doch die Stadt soll sich verpflichten, die automatische Anlage dann mindestens 15 Jahre lang zu betreiben. Wie die Kosten dafür zwischen Stadt und Region aufgeteilt werden, sei noch offen.

Theater in Förderprogramm aufgenommen

In der Sitzung wurde zudem mitgeteilt, dass die Stadt Aussichten hat, zur weiteren Umgestaltung des Stadttheaters Fördergeld zu bekommen. Das Landesministerium für die regionale Entwicklung hat mitgeteilt, dass Wunstorf in das Förderprogramm Zukunftsräume Niedersachsen aufgenommen worden ist. Damit bekommt es in einem ersten Schritt aber nur die Möglichkeit, mit einem Experten einen Antrag auf weiteres Geld zu erarbeiten. Zur Umgestaltung mit fünf unterschiedlichen Schwerpunkten war im vergangenen Jahr ein Gesamtkonzept vorgelegt worden, das bis 2022 abgearbeitet werden soll.

Von Sven Sokoll

Die Stadt und die Volksbank Nienburg haben sich auf ein Konzept für ihren Neubau auf dem früheren Sölter-Gelände in Wunstorf geeinigt. Nun müssen die Planungen im Detail angepasst werden.

17.09.2019

Das Ensemble Le Miroir de Musique spielt bei einem „Nachtkonzert bei Kerzenschein“ in der Wunstorfer Stiftskirche Stücke aus Mittelalter und Renaissance.

17.09.2019

Die AG Zukunft Bokelohs will bei einer Versammlung am 20. September weiter über das Thema Wohnen im Alter reden. Gastgeber ist die katholische Gemeinde.

17.09.2019