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Wunstorf Ortsrat Blumenau wünscht sich breite Wirtschaftswege
Umland Wunstorf Ortsrat Blumenau wünscht sich breite Wirtschaftswege
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00:15 26.02.2019
Der Schandfleck in der Dorfmitte, das Buswartehäuschen an der Haltestelle Kastanienallee, soll weg. Quelle: Rita Nandy
Blumenau

Im Zuge der Planungen für die Nordumgehung steht auch der Ausbau der Wirtschaftswege zur Debatte. Dabei sollen Interessen von Landwirten und auch Radfahrern berücksichtigt werden. Damit es nicht zu Konflikten kommt, sollen die Wege eine Mindestbreite von 4,50 Metern, besser noch von fünf Metern, haben. Dafür sprachen sich die Mitglieder der Ortsrates Blumenau auf ihrer Sitzung am Donnerstagabend aus. „Wenn man etwas für den Radverkehr machen möchte, muss breit gebaut werden“, fordert Ortsbürgermeisterin Dagmar von Hörsten (CDU). Immer wieder kommt es zu brenzligen Situationen auf den Wegen. Radfahrer erwarten, dass die Landwirte Platz machen. „Dies ist aber in der Regel nicht möglich, weil mit dem Verlassen des Weges die Randstreifen erheblich von den schweren Fahrzeugen beschädigt würden“, heißt es im Änderungsantrag der Blumenauer CDU-Fraktion. Die Stadtverwaltung hatte in ihrer Vorlage eine Verbreiterung auf 3,50 Meter zugesagt. Außerdem müssten geeignete Stellen für Ausweichbuchten geschaffen werden, fordert die CDU.

Zudem solle der komplette Wirtschaftsweg zwischen Kreisel und Neustädter Straße asphaltiert werden. Die schweren Fahrzeuge fahren den Schotter viel zu schnell auseinander, heißt es in der Begründung. Auch seien geschotterte Wege nur schwer für Radfahrer zu befahren.

Die Blumenauer sprechen sich auch für eine Brücke, und damit gegen eine Unterführung, als Ersatz für den Bahnübergang Frachtweg aus. Die DB Netze AG plant, höhengleiche Bahnübergänge zu ersetzten. Bei den Planungen müssten ebenfalls Ausweichbuchten für den landwirtschaftlichen Verkehr mit eingeplant werden. Der CDU-Antrag wurde noch um zwei Aspekte ergänzt: „Es ist wichtig, die Brücke unabhängig von der Nordumgehung zu sehen.“ Es müsse auch berücksichtigt werden, dass die Nordumgehung von den Landwirten nicht genutzt werden dürfe. Dies bedeute, dass die Wirtschaftswege viel stärker frequentiert würden und müssten deshalb die nötige Breite haben. Dem Antrag stimmt die Mitglieder einstimmig zu.

Buswartehäuschen in Liethe soll weichen

Die Ortsratsmitglieder waren sich auch in puncto Buswartehäuschen in Liethe einig. „Das sieht fürchterlich aus“, ärgert sich die Ortsbürgermeisterin über den Schandfleck in der Mitte des Dorfes. Der einstimmig angenommene CDU-Antrag sieht vor, dass das marode und beschmierte Häuschen saniert werden soll. Um Fördermittel zu erhalten, wurde der Antrag um den Punkt barrierefreie Haltestelle ergänzt. Die Fraktion könnte sich als Ersatz eine überdachte Holzkonstruktion vorstellen. In den Neubau sollten Busfahrplan, Info der Stadt und Kartenmaterial für Touristen integriert werden. Die Verpächter, die Familien Koch/Tegtmeier, seien bereit, für dieses Vorhaben auch mehr Fläche zur Verfügung zu stellen.

Von Rita Nandy

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