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Wunstorf Schulausschuss drängt auf schnellen Anbau ans Hölty-Gymnasium
Umland Wunstorf

Wunstorf: Schulausschuss drängt auf schnellen Anbau ans Hölty-Gymnasium

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19:28 22.09.2019
Das Hölty-Gymnasium soll einen Anbau erhalten. Quelle: Archiv
Wunstorf

Der Neu- und Umbau der Evangelischen IGS steht vor der Fertigstellung, da plant die Stadt Wunstorf schon das nächste millionenschwere Schulprojekt. Das Hölty-Gymnasium soll 16 neue Klassenzimmer erhalten. Ein Anbau an den C-Trakt ist vorgesehen, damit ab 2022 alle Schüler wieder unter einem Dach lernen können.

Politiker fordern schnelle Umsetzung der Pläne

Auf der Sitzung des Schulausschusses am Mittwochabend begrüßten die Mitglieder die Pläne der Stadtverwaltung. Sie müssten nun zügig umgesetzt werden. „Wir wollen schnellen Schrittes voranschreiten. Uns sitzt die Zeit im Nacken“, sagte Nicolai Balzer (CDU) und ist sich damit mit Bernd Maschke (SPD) einig. Die Außenstelle am Luther Weg darf laut Schulgesetz nur eine Übergangslösung sein. Abzuwarten sei, ob das veranschlagte Geld ausreichte und ob Baufirmen Zeit hätten, gibt der CDU-Politiker zu bedenken. 4,5 Millionen sind für den Ausbau eingeplant. Hinzu kommen noch rund 200.000 Euro für die Außenanlagen sowie 80.000 Euro für Möbel der elften Klassen und IT-Ausstattung. Bei den Planungen der benötigten Klassenräume werde nicht zwischen Hagenburger Schülern, die ebenfalls das Gymnasium besuchen, und Wunstorfern unterschieden, erläuterte Matthias Blume, Fachbereichsleiter für Bildung, auf Nachfrage von Manfred Wenzel (CDU). „Die Sechszügigkeit ist großzügig gerechnet“, betont Blume.

Schülerzahlen schwanken nur leicht

Im Hinblick auf die prognostizierten Schülerzahlen für 2024 sieht der Erste Stadtrat Carsten Piellusch keinen Handlungsbedarf. Als Grundlage für den Primarbereich dienen die Zahlen der bereits geborenen Kinder. Da sich Zu- und Wegzüge die Waage halten, seien diese nicht berücksichtigt worden. In den neun Grundschulen steigt die Schülerzahl nur leicht von 1498 Kindern (2018) auf 1525. Für die Klassen fünf bis zehn wird ein Rückgang um 6 Prozentpunkte auf 2335 erwartet. Für den Sekundarbereich II hätten die Zahlen nur eine begrenzte Aussagekraft, sagte Piellusch.

Grund sind die Schließung des Wirtschaftsgymnasiums 2016 sowie im gleichen Jahr der Aufbau einer Oberstufe an der IGS. Hinzu komme durch den Wechsel von G8 zurück auf G9 ein zusätzlicher 13. Jahrgang ab August 2020. So erklärt sich der sprunghafte Anstieg von 442 Gymnasiasten (2018), einschließlich der IGS, auf 539 Schüler (2024). Von 2009 auf 2018 war die Zahl um 30 Jugendliche gestiegen. „Es gibt leichte Schwankungen, aber keine eklatanten Ausreißer“, lautete das Fazit des Ersten Stadtrates. Eine detaillierte Prognose, wie sich die Zahlen auf die einzelnen Schulen verteilen, erwartet Piellusch im November.

Arbeiten an der Grundschule Kolenfeld verzögern sich

An der Grundschule Kolenfeld wird sich die Fertigstellung der Rohbauarbeiten, die für Ende des Jahres geplant war, auf Ende Februar verzögern, teilte Matthias Blume mit. Auf die beschränkte Ausschreibung hätte sich keine Firma gemeldet. Nun sei eine öffentliche Ausschreibung erfolgt. Die daraufhin eingegangenen Angebote sollen in den nächsten Tagen ausgewertet werden.

Von Rita Nandy

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