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Wunstorf So geht es mit der Badeinsel und dem Schulzentrum Steinhude weiter
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Wunstorf: So geht es mit der Badeinsel und dem Schulzentrum Steinhude weiter

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12:30 09.07.2019
Der Ortsrat Steinhude und die Stadtverwaltung haben unterschiedliche Standorte für den Neubau einer Toilettenanlage auf der Badeinsel im Visier. Quelle: Rita Nandy (Archiv)
Steinhude

Mitglieder des Ortsrates und der Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH, Willi Rehbock, haben in einer mehrstündigen Klausurtagung gemeinsame Vorstellungen für Gastronomie und Sanitäranlagen auf der Badeinsel entwickelt. Weiteres Thema war die Entwicklung von Vorgaben für die weitere Nutzung des leer stehenden Schulzentrums. „Das war erfolgreich“, teilt Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer (SPD) zum Ergebnis der Klausur mit.

Raum für Erholung mit Gastronomiebereich

Auf der Badeinsel müssen nach Ansicht der Beteiligten die Belange der Badegäste, der Kinder und ihrer Eltern auf dem Spielplatz, der Sporttreibenden, der Spaziergänger und der Besucher von der Wasserseite gemeinsam bedacht werden. Ziel muss es demnach sein, einen Raum für Erholung zu erhalten, der durch eine saisonale Gastronomie ergänzt wird. Dabei seien auch Belange des Naturschutzes angemessen einzubeziehen, so Bredthauer. „Es besteht große Einigkeit, dass Flächen und Gebäude auf keinen Fall privatisiert werden sollen“, sagte der Ortsbürgermeister.

Der Ortsrat und die Stadtverwaltung sind sich bislang nicht über den Standort der neuen WC-Anlage einig. Der Ortsrat hatte sich dafür ausgesprochen, die Anlage so zu positionieren, dass sie von den Liegeflächen und dem Spielplatz gut zu erreichen ist. Die Politiker hatten sich für den Fahrradabstellplatz als Standort ausgesprochen. Die Verwaltung möchte eine ganzjährig nutzbare, behindertengerechte Toilette an der Zeltlagerwiese in der Nähe des Bootshauses errichten. Mobile Anlagen mit je acht Duschen und Toiletten sollen während der Saison das Angebot ergänzen. In ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause lehnte der Ortsrat die entsprechende Beschlussvorlage der Verwaltung ab.

Bauland ist nicht geplant

Das Schulzentrum Steinhude erfüllt für die Bürger des Ortes derzeit auch allgemeine Funktionen als Veranstaltungsraum für Vereinsaktivitäten und als Kommunikationsraum. Die Ortsratsmitglieder sind sich darüber einig, dass auf jeden Fall die Sportbereiche zu erhalten und weiterzuentwickeln sind. Eine Umwandlung in Bauland solle nach Ansicht der Teilnehmer angesichts der begrenzten Flächen für die touristische Entwicklung ausgeschlossen werden. „Bei einer Nachnutzung sind touristische und kulturelle Einrichtungen vorrangig zu betrachten“, teilt Bredthauer mit.

Bis nach der Sommerpause sollen die Ergebnisse zu einem gemeinsamen Positionspapier formuliert werden, das klare Vorgaben für die Weiterentwicklung der Gastronomie auf der Badeinsel sowie mögliche Nachnutzungen des Schulzentrums aufzeigt.

Von Anke Lütjens

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