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Wunstorf Stadtsparkasse entwickelt Baugebiet in Steinhude
Umland Wunstorf

Wunstorf: Stadtsparkasse entwickelt Baugebiet in Steinhude

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19:13 17.10.2019
Zwischen den Straßen Im Kellerbusch und An der Trift sollen bis zu 40 neue Wohneinheiten entstehen. Quelle: Sven Sokoll
Steinhude

Am südlichen Ortsrand Steinhudes soll ein neues Wohngebiet entstehen. Die Immobiliengesellschaft der Stadtsparkasse hat Flächen im Bereich der Straße Im Kellerbusch gekauft und will nun gemeinsam mit der Bauverwaltung der Stadt in das notwendige Bebauungsplanverfahren gehen.

„Wir spüren weiterhin eine rege Nachfrage nach Einfamilienhäusern“, sagte Stadtsparkassen-Vorstand Frank Wiebking. Deshalb würde das Institut sich nicht nur Erweiterungsschritte für Wunstorf-Süd wünschen, sondern hat sich auch in den Ortsteilen umgesehen, wo weitere neue Gebiete entwickelt werden können. „In Steinhude haben wir in Gesprächen mit Grundstückseigentümern eine Einigung erzielt.“

Abstand zur Spedition ist notwendig

Das derzeitige Grünland schließt sich westlich an die Spedition Bepelog an und reicht bis an die Bebauung östlich an der Straße An der Trift. „Wir rechnen mit 30 bis 40 Wohneinheiten“, sagte Wiebking, der die Lage am südlichen Rand Steinhudes sehr reizvoll findet. „Man hat freien Blick zum Hohen Holz, aber ist auch schnell am Steinhuder Meer.“

Von der Spedition soll die Bebauung Abstand halten. Quelle: Sven Sokoll

Entsprechend der Nachfrage könnten dort außer Einfamilienhäusern auch verdichtetere Formen wie Doppel- und Reihenhäuser bis hin zu einem Mehrfamilienhaus vorgesehen werden. Da zu der Spedition ein gewisser Abstand notwendig sei, werde die Bebauung eher im Westen des Areals entstehen.

Bei der letzten Erweiterung des Neubaugebiets in Wunstorf-Süd hatte die Sparkasse pro Grundstück zehn Bewerber verzeichnet. Nach den ersten Gerüchten über ein neues Baugebiet in Steinhude haben sich bei ihr deshalb schnell die ersten Interessenten gemeldet. Allerdings kann Wiebking derzeit noch nicht absehen, wann die Vermarktung beginnen wird. „Wir werden in der Planung noch viele weitere Themen berücksichtigen müssen.“ So sei noch offen, wie der Verkehr in das Baugebiet geführt werden soll.

Stadt will Gelegenheiten nutzen

Auch die Stadt hat ein großes Interesse daran, neue Baugebiete zu entwickeln. Sie ist dabei, alle potenziellen Baugebiete nach einem umfangreichen Katalog zu bewerten und Prioritäten zu entwickeln. Für die Bewertung der unterschiedlichen Baugebiete spielen neben der Verfügbarkeit auch andere Faktoren ein Rolle. Dabei geht es zum Beispiel um die Erschließung, Altlasten, Umwelteingriffe und die Frage, wie umfangreich das Planverfahren wird.

Dieses Verfahren läuft noch. Wenn sich aber vorher eine konkrete Gelegenheit bietet, will die Stadt sie durchaus nutzen. „Für den Bereich Kellerbusch passt es jetzt einfach“, sagte Stadtsprecher Alexander Stockum. Deshalb soll voraussichtlich in der ersten Hälfte des nächsten Jahres ein Bebauungsplanverfahren für die Steinhuder Fläche erstmals in die politischen Gremien gehen. „Wir sind damit aber noch ganz am Anfang des Verfahrens“, betonte Stockum.

Die Aussicht auf neue Bauplätze in Steinhude war in der vergangenen Woche auch bei der Versammlung der SPD-Abteilung Steinhude angesprochen worden. Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer begrüßte die Perspektive.

Hier soll zwischen den Straßen Im Kellerbusch und An der Trift ein neues Baugebiet entstehen. Quelle: Sven Sokoll

Von Sven Sokoll

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