Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wunstorf Bau des Uferweges kann losgehen
Umland Wunstorf Bau des Uferweges kann losgehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 01.03.2019
Simon Schlüter (rechts) des Fachbereichs Tiefbau informiert die Anlieger am Steinhuder Meer über die Baumaßnahmen. Quelle: Marleen Gaida
Wunstorf/Steinhude

Der kleine Lehrsaal im Schulzentrum ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Aber nicht mit wissbegierigen Schülern, sondern mit rund 50 Anliegern des Steinhuder Meers, die gespannt auf die Pläne für die Baumaßnahmen des Uferweges zwischen Hafenstraße und dem Ferienparkgeländes warten. Die Steinhuder besitzen Häuser in der ersten Reihe zum Wasser. Entlang des Gewässers, soll noch in diesem Jahr eine rund 200 Meter langer und 2,50 Meter breiter Spazierweg entstehen, um die Attraktivität der Region für Bürger und Touristen zu steigern.

Rund 100 000 Euro für Weg am Ufer vorgesehen

Für den Wegbau sind in dem diesjährigen Haushaltsplan der Stadtverwaltung 100 000 Euro vorgesehen. Die Anwohner hatten seit mehr als zehn Jahren versucht, dieses Bauvorhaben zu verhindern und hatten dagegen bis zum Bundesverfassungsgericht geklagt – vergebens. Zuletzt musste das Grundstück eines Anwohners durch einen Gerichtsvollzieher und der Polizei geräumt werden und ein Gartenhaus abgerissen werden, um das Grundstück für das Bauvorhaben frei zu machen.

Auch an diesem Abend herrscht wieder aufgeladene Stimmung, der Unmut zahlreicher Anwohner ist spürbar. Simon Schlüter, Fachbereich Tiefbau, versucht ruhig und sachlich die weiteren Schritte zu erläutern. „Der Weg soll noch in diesem Jahr realisiert werden. Zunächst werden wir das Gestrüpp entfernen und das, bevor die Brut- und Setzzeit beginnt.“ Bis zum 28. Februar sollen Büsche und Sträucher durch den städtischen Baubetriebshof von der Hafenstraße aus zurück geschnitten werden.

Ein Thema, das die Gemüter der Anlieger erregt, sind die geplanten Zäune. Eine Anwohnerin befürchtet ein Erscheinungsbild „wie im Knast“. Mitarbeiterin im Fachbereich Stadtplanung Anette Peters, beruhigt: „Die Durchsichtigkeit zum Wasser ist durch transparente Zäune gegeben.“ Und fügt an, dass die Stadt sich um Stegzäune für ein möglichst einheitliches Bild bemühe. Die Zäune an der Grundstücksgrenze zum Weg, müssten jedoch von den Bewohnern selber gewählt, errichtet und bezahlt werden. Die Zäune zum Wasser und den Stegen beschaffe die Stadt, erläutert das Straßenausbau-Team weiter. Schlüter weist die Anwohner daraufhin, dass die Zäune erst nach der Erstellung des Weges gezogen werden dürften.

Der erste Spatenstich für das Bauvorhaben ist nach dem festlichen Wochenende, 23. bis 25. August, geplant. Peters: „Wir freuen uns, dass wir nach so vielen Jahren an die Umsetzung gehen können.“

Von Marleen Gaida

Der NABU Wunstorf hat wieder eine Krötenschutzaktion organisiert. Für Sonnbend, 2. März, werden noch freiwillige Helfer gesucht, die beim Setzen des Fangzaunes am Hohen Holz mithelfen.

26.02.2019
Wunstorf Unser „Tier der Woche“ - Happy und Bravey sind unzertrennlich

Zwei Kaninchen sind in Wunstorf die Tiere der Woche. Happy und Bravey haben bisher zusammengelebt und sollen das auch künftig tun. Fünf weitere Paare warten ebenfalls auf ihren Umzug.

27.02.2019

Bei der Jahresdienstversammlung der Feuerwehr Hagenburg wurden Ortsbrandmeister Christian Röhl und Stellvertreter Stefan Grzenkowski auf der Jahreshauptversammlung einstimmig ihren Ämtern bestätigt.

25.02.2019