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Wunstorf Verwaltung stellt Pläne für neues Baugebiet vor
Umland Wunstorf

Wunstorf-Steinhude: Verwaltung stellt Pläne für neues Baugebiet im Süden vor

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19:00 30.01.2020
Hier sollen zwischen Im Kellerbusch und An der Trift 40 neue Wohneinheiten entstehen. Quelle: Sven Sokoll
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Steinhude

Die Pläne für ein neues Baugebiet am südlichen Ortsrand Steinhudes sind auf Zustimmung im Ortsrat gestoßen. Die Stadtsparkasse Wunstorf hat sich Flächen zwischen Kellerbusch, An der Trift und der Spedition Bepelog gesichert, auf denen neben Wohnhäusern auch eine Kindertagesstätte entstehen soll.

Walter Sternberg, Sprecher der SPD-Grünen-FDP-Gruppe, betonte am Mittwoch, die Chancen für eine Nachverdichtung im Inneren des Ortes seien weitgehend genutzt worden. Nun müsse mit dem neuen Gebiet der nächste Schritt folgen. „Die Nachfrage ist groß.“ In Steinhude sei es schwer, dafür passende Stellen zu finden. Doch das jetzt gefundene Areal sei geeignet, weil es sich gut an den Ortsrand anfüge. Auch Stadtplaner Matthias Reinold betonte: „Steinhude entwickelt sich positiv. Aber dann braucht man auch neue Flächen.“ Zu der jetzigen sieht auch er nur wenige Alternativen.

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Verkehr soll möglichst ruhig sein

Das Gebiet soll von zwei Ringstraßen erschlossen werden, die nach Norden zum Kellerbusch und nach Südwesten an die Straße An der Trift angebunden werden. Die verkehrsberuhigte Straße soll so gestaltet werden, dass sie Autofahrer nicht dazu einlädt, sie als Abkürzung zu nutzen. Damit der Kindergarten im Nordosten aus allen Bereichen des Viertels schnell zu erreichen ist, soll eine Verbindung zwischen den Ringstraßen bestehen. Sternberg forderte aber, diese so schmal wie möglich zu gestalten.

CDU-Fraktionssprecher Michael Oswald befürchtet, dass der bestehende Wirtschaftsweg im Süden des Geländes als Abkürzung zur Hohenfelder Straße genutzt werden könnte. Deshalb solle dort nach dem Abzweig zum Wohngebiet künftig möglichst eine entsprechende Sperre installiert werden, die nur die Landwirte öffnen können.

Mehr Mehrfamilienhäuser gewünscht

Bisher sind neben Einfamilien- und Doppelhäusern auch zwei Mehrfamilienhäuser geplant, um der Nachfrage nach Wohnungen nachzukommen. Sternberg schätzt den Bedarf aber höher ein und forderte in der Sitzung deshalb zusätzliche Mehrfamilienhäuser.

Während das Regenwasser im Westen in einem Rückhaltebecken landen soll, ist für den östlichen Teil eine unterirdische Sammlung und Abfluss geplant. Statt dessen forderte Sternberg, mehr Wasser auf den Grundstücken versickern zu lassen. Auch mehr Grün wünscht sich seine Gruppe. So soll nicht pro 400 Quadratmeter Grundstück ein Baum stehen, sondern sogar pro 300 Quadratmetern.

Wie lassen sich Familien locken?

Isa Liemann (Grüne) war die Frage wichtig, wie vor allem junge Familien in das Gebiet geholt werden können. Reinhold betonte, dass Vergaberegeln nicht in den Plänen festgehalten werden können. Die Kita sei dafür aber durchaus ein Magnet, und mit Faktoren wie den Grundstücksgrößen und dem angedachten Nahwärmekonzept lasse sich auch an Stellschrauben drehen, um ein günstiges Bauen zu befördern. Wenn die Bauherren die Sonnenergie nutzen wollen, können sie auch eine große Bandbreite von zulässigen Dachneigungen ausnutzen.

Auf Nachfragen aus dem großen Publikum betonten die Verantwortlichen, dass der Planungsprozess ganz am Anfang steht und die Öffentlichkeit noch in zwei Runden die Möglichkeit habe, ihre Bedenken und Ideen einzubringen. Im Ortsrat stimmte zumindest niemand gegen den ersten Entwurf.

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Von Sven Sokoll

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