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Wunstorf Steinhudes Ortsbürgermeister zieht Bilanz – und sieht viele offene Fragen
Umland Wunstorf

Wunstorf: Steinhudes Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer (SPD) zieht Bilanz und sieht viele offene Fragen

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16:00 29.12.2019
Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer (SPD) hat noch einige Wünsche für Steinhude. Quelle: Sven Sokoll
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Steinhude

Zum Jahreswechsel hat Steinhudes Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer bilanziert, dass im Erholungsort derzeit viel in Bewegung sei. Allerdings bleiben nach seiner Ansicht einige Wünsche auch in nächster Zeit noch offen. 2019 war prall mit Veranstaltungen am und auf dem Wasser gefüllt: „Auch in diesem Jahr war Steinhude wieder interessant und abwechselungsreich“, fasst er das zusammen. Der niedrige Wasserstand im Steinhuder Meer bleibt allerdings ein Sorgenkind.

Baulich hat das Jahr den neuen Uferweg von der Hafenstraße zum Ferienpark-Gelände gebracht, der zum Jahresbeginn 2020 noch fertiggestellt werden muss. An den Strandterrassen erhielt die Uferkante eine neue Gestalt, und die Stadt ließ die benachbarte Brücke im Verlauf der Promenade erneuern.

Wohnmobilparkplatz muss erweitert werden

Erhebliche Probleme müssen im neuen Jahr allerdings noch beim Ausbau der Lütjen Deile gelöst werden. An der Friedenseiche läuft eine größere Umgestaltung. Am südlichen Ortsrand soll neben einer neuen Kita am Kellerbusch auch ein neues Baugebiet entstehen, das die Stadtsparkasse gerade entwickelt. Diese will auch ihre Geschäftsstelle an die Leinenweberstraße verlegen.

Als weitere große Themen mit offenen Fragen weist Ortsbürgermeister Bredthauer auf die Verkehrsführung im Ortskern, die Nachnutzung des Schulzentrums und die weitere Entwicklung der Badeinsel hin. „Der Ortsrat hat dazu Vorstellungen entwickelt.“

Außerdem wünscht sich Bredthauer mehr Tempo bei der Erweiterung des Wohnmobilplatzes, der Neuordnung des Radverkehr auf der Bleichenstraße und dem Bau eines großen Hotels im Ort. Die großen Bäume wie Föhren und Eichen, die das Ortsbild prägen, sollten nach seiner Auffassung besser geschützt werden.

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Von Sven Sokoll

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