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Wunstorf Volksbank reduziert Nutzfläche in Neubau um ein Viertel
Umland Wunstorf

Wunstorf: Volksbank Nienburg reduziert Nutzfläche in Neubau um ein Viertel

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13:06 19.11.2019
Wo bisher nur eine Flagge der Volksbank steht, soll mit Verzögerung nun bald auch ein Gebäude entstehen. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

Stadt und Volksbank Nienburg unternehmen einen zweiten Anlauf für den geplanten Neubau auf dem früheren Sölter-Gelände. Das Gebäude, das unter anderem die Wunstorfer Filiale der Bank aufnehmen soll, sollte ein Hingucker an dieser Stelle sein, das ein Tor zur Stadt darstellt. Doch nach der ersten Planung sind die Kosten aus dem Ruder gelaufen, sodass Volksbank und Bauverwaltung im vergangenen halben Jahr um eine kleinere Variante gerungen haben.

Das Ergebnis für die Ecke Am Stadtgraben/Hagenburger Straße liegt jetzt vor und geht in erneute politische Beratungen. „Der Baukörper wurde völlig neu entworfen“, berichtet die Stadtverwaltung in ihrer Vorlage. Nun wird der Komplex keine Tiefgarage mehr bekommen. Die Seite zur Aue ist nicht mehr abgestuft „und verzichtet damit auf die architektonische Geste zur Innenstadt.“

Auf diesen verkleinerten Entwurf haben Stadt und Volksbank sich geeinigt. Neu sind unter anderem die Carports (rechts) statt einer Tiefgarage. Quelle: privat

Stadt: Ansprüche werden noch erfüllt

Das Gebäude wird kürzer, aber weiterhin gebogen sein, was einer hohen Qualität ebenso zuträglich sei wie wechselnde Fassadengestaltungen. Deswegen kommt die Stadtverwaltung zu dem Urteil, dass das Gebäude die Ansprüche an diesen herausgehobenen Standort so noch erfüllt.

Als neues Elemente, als Ersatz für die Tiefgarage, sind Carports eingeplant worden, die sich nach Nordwesten hin an das Gebäude anschließen. Neben der Bank sind weitere Büro- und Praxisnutzungen möglich. In dem Neubau auch Wohnen zuzulassen, ist jetzt nicht mehr geplant. Auch Einzelhandel wird nicht möglich sein, um die Innenstadt zu schützen.

So soll das Grundstück künftig gestaltet werden. Quelle: privat

Das Gebäude wird drei weiterhin teilweise versetzte Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss mit einer Nutzfläche von insgesamt 2500 Quadratmetern bekommen. Die Zahl der Geschosse ändert sich damit nicht, die Nutzfläche sollte ursprünglich 3250 Quadratmeter betragen. Diese ist nun also um rund ein Viertel reduziert worden.

Partner baut schon auf Gelände

Der zentrale Zugang wird nach Norden gelegt, der Eingang zur Bank nach Osten zur Straße Am Stadtgraben ausgerichtet. 66 Stellplätze sind vorgesehen, jetzt alle oberirdisch. Zuletzt waren noch mehr als 100 Stellplätze geplant gewesen, davon die Hälfte in der Tiefgarage. Der Verkehr erreicht das Areal über Zufahrten von der Hagenburger Straße und von der Kreuzung Nordbruch/Am Stadtgraben aus.

Nach der Insolvenz des früheren Autohauses Sölter hatte die Volksbank sich 2016 das Areal gemeinsam mit dem Unternehmen Norddeutsche Wohnbau gesichert. Diese ist jetzt schon dabei, abseits der Straßen zwei Mehrfamilienhäuser zu bauen. Nachdem die Bank mit ihrem Entwurf bis Sommer 2018 ebenfalls schon weit voran gekommen war, setzte dann aber das Umdenken ein.

Diesen Plan will die Volksbank nicht mehr umsetzen. Quelle: privat

Kosten sind in die Höhe gestiegen

„Wir haben erheblich Kostensteigerungen verzeichnet“, nannte Volksbank-Vorstand Markus Strahler als Grund dafür. Ein erster verkleinerter Entwurf entsprach dann aber nicht den Vorstellungen der Stadt. Im September bestätigte Baureferatsleiter Robert Lehmann aber eine Einigung.

Der Ortsrat Wunstorf spricht über das veränderte Konzept in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 27. November, ab 18 Uhr im Rathaus. Weiter Themen sind die Gestaltung des Barneplatzes und die künftige Bewirtschaftung der Parkplätze.

Von Sven Sokoll

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