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Wunstorf Wildparken: Ab Herbst kontrolliert die Stadt in Wunstorf
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Wunstorf: Wildparken: Ab Herbst kontrolliert die Stadt in Wunstorf

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13:49 29.08.2019
Für wildes Parken am Grünstreifen, wie am Bahnhof Wunstorf, gibt es ab Herbst ein Knöllchen. Quelle: Rita Nandy
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Wunstorf

Die Parkplatzsituation in der Stadt ist ein Dauerbrenner. Auch der Ortsrat Wunstorf hat sich mit dem Thema in seiner Sitzung am Mittwochabend beschäftigt. Seit Anfang Juni sei die neue Verordnung in Kraft, berichtet Kontaktbeamtin Marita Baciulis. Sie erlaubt, das Parken auf Grünflächen zu ahnden. Ab Herbst starten die Kontrollen. Wie hoch das Bußgeld sein wird, steht noch nicht fest. Die Verwaltung denkt über 20 bis 40 Euro nach.

Die Stadt Hannover ahndet das wilde Parken mit 25 Euro. 21 neuralgische Punkte hat die Verwaltung zusammengestellt. In der Kernstadt sind es vor allem die Bereiche am ZOB, Bahnhof, an der Neuwedeller Straße/Giersdorfer Weg, am Nordbruch, am Nordwall, an der Saarstraße sowie an der Maxstraße. Neue Kontrolleure soll es dafür nicht geben. „Wie sollen die das denn schaffen?“, sorgt sich Manfred Gröne (CDU) um die Umsetzung der Verordnung. Auch Steinhudes Grünstreifen leiden stark durch die Falschparker.

Neuer Parkplatz erhält keine Toilette

Für den neuen Parkplatz Auf dem Schützenplatz wünscht die SPD/Grünen-Gruppe auch eine Toilette. „Die ist im Plan eingezeichnet, aber in der Vorlage nicht drin“, sagt Sprecherin Renate Rohde. Die soll es vorerst auch nicht geben, erwidert Stadtplaner Andreas Wilkening. Derzeit werde versucht noch weitere Mitstreiter zu finden, die sich an der sogenannten Netten Toilette beteiligen. Das Angebot wurde 2010 ins Leben gerufen. In insgesamt 16 gastronomischen Einrichtungen, Geschäften und Büros kann die Toilette kostenlos genutzt werden. Eine Übersicht gibt es auf der städtischen Homepage.

Außerdem wünscht sich die Mehrheitsgruppe am Parkplatz eine Informationstafel mit dem Stadtplan von Wunstorf. Wenn möglich, sollen zudem die Ladestationen für E-Autos in den hinteren Teil verlegt werden. „Gibt es schon einen Stromanbieter?“, fragte Peter Scholz von den Grünen. „Eon hat seine Bereitschaft signalisiert“, antwortete Ortsbürgermeister Thomas Silbermann. Die CDU lehnte die Vorlage ab. „Wir sind immer noch der Meinung, dass wir diesen Parkplatz nicht brauchen“, sagt Ulrike Hansing.

Der westliche Teil der Hindenburgstraße bietet wenig Platz, um getrennte Wege für Radfahrer anzulegen. Quelle: Sven Sokoll (Archiv)

Schwierige Verkehrssituation für Radler an der Hindenburgstraße

Für eine lebhafte Diskussion sorgte die Verkehrssituation für Radfahrer an der Hindenburgstraße. Geschätzt rund 5000 Fahrzeuge nutzen die Straße täglich, berichtet Wilkening. Besonders stark frequentiert werde der Bereich von der Stadtmitte bis zur Richthofenstraße, Richtung Bahnhof nehme der Verkehr ab. Für eine durchgängige Lösung seien Straßen- und Gehweg an manchen Stellen zu schmal. Einzig von der Oswald-Boelcke-Straße bis Am Kampe sei ein einseitiger Schutzstreifen möglich, erläutert der Stadtplaner.

Auch SPD und ein Teil der Grünen befürworten einen Schutzstreifen, besser noch einen Radfahrstreifen mit einer durchgezogenen Linie. „Die Vorlage ist unbefriedigend. Ein kleiner Schritt ist aber besser als gar keiner“, sagt Rohde. Peter Scholz (Die Grünen) dazu: „Wir wissen nicht, was wir machen sollen, also malen wir Striche auf die Straße.“ Er schlägt vor, den Luther Weg für den Autoverkehr zu schließen. Sami Mohtadi (SPD) spricht sich für eine Verringerung der Geschwindigkeit auf zehn Stundenkilometer an der Hindenburgstraße aus. Die CDU möchte sich noch einmal beraten. Die Abstimmung über die Vorlage der Stadt wurde verschoben.

Von Rita Nandy

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