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Wunstorf Wunstorfer setzen mit Menschenkette Zeichen gegen Gewalt an Frauen
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Wunstorf: Wunstorfer setzen mit Menschenkette Zeichen gegen Gewalt an Frauen

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07:00 21.11.2019
Die Gleichstellungsbeauftragte Sandra Werner (hinten rechts) und ihre Mitstreiterinnen hoffen auf viele Teilnehmer an der Menschenkette. Quelle: privat
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Wunstorf

Die Gleichstellungsbeauftragte Sandra Werner möchte mit weiteren Mitstreiterinnen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Zudem informiert ein Vortrag über die Bedeutung der UN-Frauenrechtskonvention für Wunstorf.

Lange Menschenkette soll durch die Innenstadt führen

Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen soll auch ein Signal aus Wunstorf gesendet werden. Eine lange Menschenkette soll sich als Zeichen der Solidarität am Montag, 25. November, in der Fußgängerzone bilden. „Wir wollen uns für die Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen einsetzen“, sagt Werner. Wer mitmachen möchte, kommt um 16.30 Uhr zum Brunnen am Ratskeller.

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Jeder sei eingeladen, sich zu beteiligen. „Ob alt oder jung, groß oder klein, Frau oder Mann, wir freuen uns über alle, die mitmachen“, sagt Werner und hofft auf viele Teilnehmer. Am Ratskeller wird auch der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt über seine Arbeit informieren. Zum Gremium gehören Vertreterinnen der Polizei, Justiz, Jugendhilfe, Jugendpflege, vom Fachbereich Soziales, von Beratungseinrichtungen sowie Rechtsanwältinnen. Die Gleichstellungsbeauftragte hat den Aktionstag gemeinsam mit dem Runden Tisch, der Frauenberatungsstelle, den Johannitern sowie dem Arbeitskreis Asyl und Integration organisiert.

Vortrag zeigt Bedeutung der UN-Frauenrechtskonvention vor Ort

Über die UN-Frauenrechtskonvention informiert die Dozentin für politische Bildung, Antje Gothe, am Montag, 2. Dezember, 17.30 Uhr, in der Abtei, Wasserzucht 1. In ihrem Vortrag erläutert sie, was dieser internationale Vertrag den Menschen vor Ort bringt. Sie geht der Fragestellung nach: Welche Handlungsmöglichkeiten eröffnet sie für wen? Ein wesentlicher Aspekt sei die Definition von Diskriminierung, auf die die Referentin so eingehen wird, dass die Zuhörer sie „mit nach Hausen nehmen“ und im Alltag anwenden könnten, verspricht Werner.

Die Gleichstellungsbeauftragte hat die Veranstaltung gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle organisiert. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zudem sind die Anwesenden eingeladen, zuvor an einer ebenfalls kostenlosen Führung durch die Ausstellung „getragen-tragen-ertragen“ teilzunehmen.

Die Dozentin für politische Bildung, Antje Gothe, erläutert die Bedeutung der UN-Frauenrechtskonvention für Wunstorf. Quelle: privat

Künstlerinnen beschäftigen sich mit Gleichberechtigung

In der Werkschau setzen sich acht Künstlerinnen für die Menschenrechte und die Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen ein. Sie wird am Sonnabend, 23. November, um 15 Uhr von Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt in der Abtei eröffnet. Die HAZ-Mitarbeiterin und Kunsthistorikerin Jutta Grätz aus Garbsen wird in die Arbeiten der Künstlerinnen einführen.

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