Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wunstorf Zu groß: Feuerwehrfahrzeug für Bokeloh kommt nach Neubau
Umland Wunstorf Zu groß: Feuerwehrfahrzeug für Bokeloh kommt nach Neubau
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:16 22.04.2019
Die Feuerwehr Bokeloh wird ein neues Fahrzeug erst nach ihrem Umzug bekommen. Quelle: Sven Sokoll
Bokeloh/Luthe

Die Feuerwehr Bokeloh muss darauf verzichten, dass in diesem Jahr ein neues Tanklöschfahrzeug für sie ausgeschrieben wird. Die Stadt will den gültigen Beschaffungsplan entsprechend ändern, weil der vorgesehen Typ nicht in das bisherige Gerätehaus passt. Dafür sollen nun die Feuerwehr in Luthe früher bedacht werden.

Die Feuerwehren aus Bokeloh und Mesmerode sollen erst bis frühestens Ende 2021 ein neues Gerätehaus bekommen. Die Verwaltung hält nicht für sinnvoll, ein kleineres Fahrzeug anzuschaffen, weil die Ausstattung dann nicht dem Aufgabenspektrum entsprechen würde. Nun soll die Ausschreibung Ende 2020 veröffentlicht werden. Bei Lieferzeiten von mindestens 14 Monaten könnte das neue Fahrzeug dann etwa zur Eröffnung des Neubaus eintreffen.

Luther müssen häufiger technisch helfen

Die Luther Ortsfeuerwehr sollte im nächsten Jahr eigentlich auch ein Tanklöschfahrzeug erhalten. Wenn die Stadt das nun vorzieht, will sie dabei auch den Typ wechseln. Immer häufiger müssen die dortigen Feuerwehrleute technische Hilfe leisten, so dass statt dessen nun ein vielseitigeres Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) bestellt werden soll. Damit könnte die Ortsfeuerwehr Geräte für Verkehrsunfälle nutzen, hätte aber weiterhin auch Löschwasser an Bord.

Das neue Fahrzeug soll ein älteres Löschfahrzeug (LF) 16 ersetzen, das die Luther von der Kernstadt-Feuerwehr übernommen hatten. Mit Beladung wird das HLF etwa 305.000 Euro kosten und damit 30.000 Euro mehr als das vorgesehen TLF. Mit dem Haushaltsansatz von 275.000 Euro kann die Stadt das Fahrzeug aber bald bestellen und wird das notwendige Geld für die Beladungsgegenstände dann für 2020 im Haushalt berücksichtigen.

Über die Änderungen im Beschaffungsplan wird der Finanz- und Wirtschaftsausschuss des Rates am Donnerstag, 25. April, befinden. In der öffentlichen Sitzung ab 18 Uhr im Rathaus wird Stadtbrandmeister Martin Ohlendorf auch einen Jahresbericht abgeben. Außerdem geht es um die Erweiterungspläne für das Hallenbad Wunstorf Elements.

Strabs-Initiativen stellen Fragen

Im Finanz- und Wirtschaftsausschuss am 25. April soll die Verwaltung auch darüber berichten, wie das Land die Regeln für die Straßenausbaubeiträge verändert hat. Für die Einwohnerfragestunde haben die Interessengemeinschaften gegen die Beiträge zahlreiche Fragen vorbereitet. Sie wollen wissen, welche Konsequenzen die Fraktionen aus den sich ändernden Rahmenbedingungen ziehen wollen. Die Initiativen kritisieren, dass das Land nur eine Kann-Bestimmung geschaffen hat. Wissen wollen sie auch, ob die für nächstes Jahr geplanten Straßen wie vorgesehen saniert werden sollen.

In erster Linie setzen sie auf eine Abschaffung der Beiträge auf Landesebene, sonst sprechen sie sich für ein Aussetzen in Wunstorf mit Ausgleich über eine höhere Grundsteuer aus. Mindestens hoffen sie aber, die individuellen Kosten mit anderen Veränderungen um mindestens die Hälfte drücken zu können.

Von Sven Sokoll

Nach einer geglückten Premiere vor mehr als 400 Zuschauern zu Ostern wird die Laienspielgruppe Großenheidorn „Für immer Disco!“ noch dreimal zeigen.

25.04.2019

Während direkt bei den Osterfeuern nichts geschehen ist, ermittelt die Polizei in drei Fällen mit Gewalt und Vandalismus, die sich in der Nacht zu Ostersonntag an anderer Stelle ereigneten.

22.04.2019

Ein Mofafahrer ist am Karfreitag bei einem Unfall an der Autobahn-Abfahrt Kolenfeld verletzt worden. Außerdem warnt die Polizei vor einer steigenden Zahl von Wildunfällen.

22.04.2019