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Wunstorf Westfälin kümmert sich um Gleichstellung
Umland Wunstorf Westfälin kümmert sich um Gleichstellung
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12:08 20.09.2018
Die neue Gleichstellungsbeauftragte Sandra Werner (Mitte) erhält Glückwünsche von Anne Dalig (Grüne, von links), Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt, Christiane Schweer (CDU) und Thomas Silbermann (SPD). Quelle: Sven Sokoll
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Wunstorf

Die Sitzung des Wunstorfer Rates am Mittwoch ist neben der Haushaltsrede des Bürgermeisters auch von mehreren Personalien und einer Ehrung dominiert gewesen. So wurde der CDU-Parteivorsitzende Martin Pavel als Nachfolger von Axel Brockmann einstimmig zum dritten stellvertretenden Bürgermeister gewählt. „Ich bedanke mich für dieses Ergebnis und hoffe auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, sagte Pavel, der nun auch ständiges Mitglied des Verwaltungsausschusses ist. Brockmann wollte sich aus der Kommunalpolitik etwas zurückziehen, nachdem er Landespolizeipräsident geworden ist.

Ratsvorsitzender Rolf Herrmann (rechts) und Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt (Mitte) gratulieren Martin Pavel zur Wahl als dritter stellvertretender Bürgermeister. Quelle: Sven Sokoll

Außerdem steht jetzt fest, wer zum Jahreswechsel die Nachfolge der Gleichstellungsbeauftragten Dorothea Diestelmeier antreten wird: Der Rat bestellte ebenso einstimmig die 31-jährige Sandra Werner. Die Bielefelderin hat ihren Master-Abschluss in Gender Studies gemacht und koordiniert derzeit die Integrationsarbeit der westfälischen Stadt Enger. „Ich freue mich, dass ich hier meine beiden Richtungen gut vereinbaren kann“, sagte sie, denn auch die Geschäftsführung des Integrationsbeirats zählt mit zur künftigen Stellenbeschreibung. Die bisherige Amtsinhaberin Diestelmeier wurde im Rat von Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt als wichtige Beraterin gelobt, der zudem ankündigte, dass bald auch der Posten des Klimaschutzmanagers neu besetzt werden soll.

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Eine Beförderung gab es für Andreas Saars, Fachbereichsleiter für Finanzen und Beteiligungen und Geschäftsführer der Bäderbetriebe: Er rückte in den höheren Dienst auf und ist jetzt Städtischer Oberrat, seine Aufgaben ändern sich dadurch aber nicht.

Ausgezeichnet wurden Schulklassen, die sich am Stadtradeln Anfang Juni beteiligt hatten. Nach fünf Teilnehmern im vergangenen Jahren sammelten nun schon acht Kilometer auf dem Fahrrad. Auf den dritten Platz kam die damalige 9F2 des Hölty-Gymnasiums, den zweiten Platz erradelte sich die 9a aus der Steinhuder Außenstelle. Mit großem Abstand aber kam die 7G3 des Hölty-Gymnasiums auf den ersten Platz, die in der Zeit 5917,5 Kilometer fuhr. Die ersten beiden wurden mit jeweils 200 Euro für die Klassenkasse belohnt.

Die damalige Klasse 7G3 des Hölty-Gymnasiums wird als Siegerklasse des Stadtradelns ausgezeichnet. Quelle: Sven Sokoll

Die inhaltlichen Entscheidungen konnte der Rat dann schnell abarbeiten. Dazu gehört die Gründung eines gemeinsamen Schiedsamtsbezirks für das Butteramt und Luthe, Blumenau und Kolenfeld sowie die Erhöhung des Zuschusses für die Musikschule. Der Rat unterstützte außerdem die Bewerbung um Fördergeld für den Bau einer Sporthalle im Barne-Schulzentrum.

Bei den Anfragen wollte der fraktionslose Rüdiger Hergt wissen, ob die Verwaltung beim Bau des Kreisels in der Adolf-Oesterheld-Straße so nah an der früheren Produktionsstätte Fulgurit nicht stärker auf mögliche Asbestfunde hätte vorbereitet sein müssen. Baureferatsleiter Robert Lehmann sagte, dass das Thema in der Vorbereitung aber durchaus berücksichtigt worden sei: „Gefunden worden ist sogar weniger, als wir erwartet haben“, sagte er. Ein Gefährdung der Anwohner habe nicht bestanden.

Von Sven Sokoll

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