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Landgericht Lüneburg

18-Jährige im Vollrausch erstochen: Prozess beginnt

Ein Kriminalpolizist geht im März 2018 vor dem Einfamilienhaus, in dem die junge Frau umgebracht wurde, zu einem Einsatzfahrzeug.

Ein Kriminalpolizist geht im März 2018 vor dem Einfamilienhaus, in dem die junge Frau umgebracht wurde, zu einem Einsatzfahrzeug.

Lüneburg. Weil er im Vollrausch seine Freundin getötet haben soll, muss sich ein 21-Jähriger von Dienstag an vor dem Landgericht Lüneburg verantworten. Die 18-Jährige war im vergangenen März in Bergen im Landkreis Celle im Elternhaus des Mannes erstochen worden. Der Angeklagte soll laut Staatsanwaltschaft zunächst mit seiner Partnerin LSD konsumiert haben, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. In einem psychotischen Zustand soll er mehrfach auf die Frau eingestochen haben.

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Angeklagter kann für Tötung nicht bestraft werden

Angeklagt ist der Mann wegen Vollrauschs in Tateinheit mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Damit droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe, auch wenn er wegen des Rausches schuldunfähig gewesen sein sollte und für den Tod der 18-Jährigen selbst nicht bestraft werden kann. Der junge Mann war zunächst zu seiner wegen eines Verwandtenbesuchs nach Russland gereisten Familie geflohen. Später kündigte er telefonisch seine Rückkehr an und wurde an der polnisch-russischen Grenze festgenommen. Bis zum 21. November hat die Kammer insgesamt sechs Verhandlungstermine angesetzt.

Von lni/RND

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