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Schulstart in Niedersachsen

Ärztekammer-Vorstand fordert Maskenpflicht für Unterricht

Nordrhein-Westfalen macht es vor: In den ersten Wochen nach den Ferien gilt eine Maskenpflicht für alle auch im Klassenraum.

Nordrhein-Westfalen macht es vor: In den ersten Wochen nach den Ferien gilt eine Maskenpflicht für alle auch im Klassenraum.

Hannover. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen wird in Niedersachsen der Ruf nach einer Maskenpflicht für Lehrer und Schüler auch im Unterricht lauter. „Wenn die Kinder und Jugendlichen ungeschützt in die Schulen gehen, dann rechne ich mit verheerenden größeren Ausbrüchen“, sagte der Kinder- und Jugendmediziner Thomas Buck, der Vorstandsmitglied der Ärztekammer Niedersachsen ist. Es sei eine Illusion zu glauben, dass nur gesunde Kinder zur Schule gehen. Nur ganz wenige junge Menschen hätten nach einer Infektion mit dem Coronavirus schwere Symptome. „Die meisten Kinder und Jugendlichen werden symptomfrei sein, aber sie können Überträger sein.“ An diesem Donnerstag starten die Schulen im Land in voller Klassenstärke.

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„Fassungslosigkeit“ bei Ärztekollegen

Der Kinderarzt aus Hannover plädierte für eine zunächst zeitlich beschränkte Maskenpflicht für Schüler und Lehrer von der Grundschule an. Auch Arztkollegen hätten sich fassungslos gezeigt, dass zwar auf engen Fluren, aber nicht im Unterricht Masken getragen werden sollen, sagte Buck. An Schulen in Nordrhein-Westfalen gibt es dagegen bis zum 31. August eine Maskenpflicht im Unterricht. Ausgenommen sind nur Grundschulen. Auch die Stadt und der Landkreis Osnabrück hatten eine Maskenpflicht für den Unterricht gefordert.

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„Am gefährlichsten sind die ersten zwei bis vier Wochen nach den Ferien“, sagte Buck. Dies beobachte man auch bei anderen Infektionskrankheiten wie der Grippe. Der Mediziner befürchtet zudem, dass sich viele Reiserückkehrer gar nicht auf das Coronavirus haben testen lassen. Bei trockener Raumluft nehme die Infektiosität zu - wichtig sei daher Stoßlüften, betonte der Ärztekammer-Vorstand.

Von RND/lni

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