Geplantes Landestreffen

AfD sagt Parteitag in Hannover schon wieder ab

Paul Hampel, Landesvorsitzender der AfD.

Paul Hampel, Landesvorsitzender der AfD.

Hannover. In der niedersächsischen AfD herrscht offenbar gelindes Chaos. Die Partei wollte eigentlich am Wochenende auf einem Sonderparteitag in Hannover darüber entscheiden, ob ihr bisheriger Landeschef Armin-Paul Hampel im Amt bleibt; es gab Abwahlanträge gegen den Lüneburger Politiker, der unter manchen Parteifreunden als selbstherrlich gilt. Sein Vize Jörn König wollte Hampel loswerden, und die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag, Dana Guth, hat sich auch als mögliche Nachfolgerin ins Gespräch gebracht. Jetzt hat die Partei die Zusammenkunft aber kurzfristig abgesagt.

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Es hatte mehrere Einladungen gegeben, deswegen sei der Parteitag – der zuvor schon einmal abgesagt und dann wieder anberaumt worden war – möglicherweise nicht rechtsgütig. Wegen mehrerer Anfechtungen vor dem Landesschiedsgericht sei die Rechtslage zu unsicher, sagte der Landesvorsitzende Hampel am Donnerstagabend. Die Entscheidungen könnten für null und nichtig erklärt werden, schrieb Hampel laut NDR in einer E-Mail.

Sein Stellvertreter und parteiinterner Gegner Oliver Westphal bestätigte die Entscheidung: „Aktuell sieht es so aus, dass der Parteitag nicht stattfindet.“ Man wolle aber über ein Eilverfahren beim Amtsgericht prüfen lassen, ob das Treffen doch abgehalten werden kann.

Von Bert Strebe

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