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Unfallschwerpunkte

Erfolgreiches Projekt: Zahl der Baumunfälle gesunken

Ein Audi ist durch einen Baumunfall komplett zerstört. Symbolbild.

Ein Audi ist durch einen Baumunfall komplett zerstört. Symbolbild.

Hannover. Ein Modellversuch zur Reduzierung von Baumunfällen hat in Niedersachsen Wirkung gezeigt. Bei dem dreijährigen Projekt in sechs Landkreisen sank die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten um 34 Prozent, teilte das Verkehrsministerium am Samstag mit. Bei den Leichtverletzten ist der Studie zufolge in den Landkreisen Cuxhaven, Emsland, Friesland, Hildesheim, Osnabrück und Osterholz ein Rückgang um 24 Prozent festzustellen. Sachschäden gingen um 11 Prozent zurück.

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Verglichen wurden Unfallzahlen von 2013 bis 2014 mit denen im Versuchszeitraum 2015 bis 2017. Tempolimits auf 70 oder 80 Stundenkilometer standen dabei im Mittelpunkt. Außerdem wurde auf Plakaten und Schildern vor den Gefahren gewarnt.

Geringere Geschwindigkeit nur Teilaspekt

Es habe sich jedoch gezeigt, dass Geschwindigkeitsbeschränkungen alleine nicht ausreichend für eine Verminderung des Unfallrisikos seien, teilte das Ministerium mit. Entscheidend sei eine stärkere Information und Aufklärung der Verkehrsteilnehmer. Daher solle es als Folge aus der Studie eine Informationskampagne geben.

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Aus Sicht des ADAC müssen für jeden Unfallschwerpunkt einzeln nach Gründen gesucht und Gefahrenstellen entschärft werde. Es könne auch vom Zustand der Straße abhängen, von der Breite oder der Art des Ausbaus, sagte Heiko Recker vom ADAC Weser-Ems. „Wenn die Studie ergeben hätte, es liegt hauptsächlich an der Geschwindigkeit, hätten wir Geschwindigkeitsbegrenzungen natürlich mitgetragen“, sagte er. Vorsichtige Fahrer würden die Geschwindigkeit an unübersichtlichen Straßen ohnehin reduzieren.

Von RND/dpa

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