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Tarifverhandlungen

Erneuter Warnstreik der Klinik-Ärzte in Niedersachsen

Krankenhaus-Ärzte in Niedersachsen gehen am 30. April erneut in den Warnstreik.

Krankenhaus-Ärzte in Niedersachsen gehen am 30. April erneut in den Warnstreik.

Oldenburg.Krankenhaus-Ärzte in Niedersachsen gehen am Dienstag erneut in den Warnstreik. An kommunalen Kliniken könne es deswegen zu Einschränkungen kommen, die Notfallversorgung werde allerdings gewährleistet, kündigte die Gewerkschaft Marburger Bund an. Welche Krankenhäuser betroffen sind, steht noch nicht genau fest. An den jüngsten Warnstreiks hatten sich Beschäftigte aus allen Regionen Niedersachsens beteiligt.

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Vor dem Klinikum Oldenburg wollen am Dienstag Mediziner aus dem ganzen Land gegen ihre Arbeitsbedingungen demonstrieren. „Ärztinnen und Ärzte sind nicht länger bereit, sich verheizen zu lassen“, sagte der Vorsitzende des Marburger Bundes Niedersachsen, Hans Martin Wollenberg. Die Mediziner gingen vor allem für das Wohl ihrer Patienten auf die Straße.

Ärzte fordern Entlastung bei Bereitschaftsdiensten

Hintergrund der Warnstreiks sind die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände. Dabei geht es vor allem um verbesserte Regelungen für Bereitschaftsdienste. Nachdem der Marburger Bund die Verhandlungen für die rund 55.000 Ärzte an kommunalen Kliniken Mitte März für gescheitert erklärt hatte, sollen die Gespräche nun am Donnerstag (2. Mai) wieder aufgenommen werden.

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Die Gewerkschaft will fünf Prozent mehr Geld und Begrenzungen von Bereitschaftsdiensten, unter anderem durch zwei freie Wochenenden im Monat. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände hatte ein erstes Angebot vorgelegt, das der Marburger Bund aber als unzureichend ablehnte.

Von RND/lni

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