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Bundeswehr

FDP offen für „Gorch Fock“-Neubau

Die FDP kann sich einen Neubau des Marine-Segelschulschiffs «Gorch Fock» vorstellen.

Die FDP kann sich einen Neubau des Marine-Segelschulschiffs «Gorch Fock» vorstellen.

Hannover.Wegen der erheblichen Probleme bei der Sanierung der „Gorch Fock“ schließt auch die FDP den Neubau eines Segelschulschiffs nicht mehr grundsätzlich aus. Zuerst müsse allerdings geprüft werden, ob eines von sechs baugleichen Schiffe dafür geeignet sei und beschafft werden könne, sagte die liberale Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

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„Mit Blick auf den Status quo fehlt uns die Vorstellung, wie man die ,Gorch Fock’ erhalten könnte“, sagte sie. „Wir Freie Demokraten wollen jedoch am Betrieb eines Segelschiffs bei der Marine festhalten, da wir dies für eine solide Ausbildung und den Mannschaftsgeist der Soldatinnen und Soldaten als wichtig erachten.“

FDP: Ignorantes Verhalten des Verteidigungsministeriums

Der Bericht des Bundesrechnungshofes zur Kostenexplosion bei der Reparatur der "Gorch Fock" zeige, dass die Lage noch viel ernster sei als vermutet. "Das Schiff hätte schon lange nicht mehr genutzt werden dürfen", sagte sie. Mit ignoranten Verhalten hätten das Verteidigungsministerium und die nachgeordneten Ämter Leib und Leben der Besatzung und der Offiziersschüler auf der "Gorch Fock" gefährdet.

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Grüne fordern Neubau der „Gorch Fock“

Am Montag hatte der Grünen-Politiker Tobias Lindner den Bau einer neuen „Gorch Fock“ gefordert. Für die explodierenden Kosten bei der Sanierung des maroden Schiffs hatte der Bundesrechnungshof auch Versäumnisse bei Bundeswehr und Verteidigungsministerium in den vergangenen 20 Jahren verantwortlich gemacht. So sei das Schiff zuletzt vor knapp 40 Jahren vollständig technisch untersucht und dokumentiert worden. Vor der Instandsetzung sei keine ausreichende Untersuchung der Wirtschaftlichkeit durchgeführt worden.

Von RND/dpa

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