Bundeswehr

Heimatschutzregiment soll ab 2024 in Nienburg stationiert werden

In Nienburg soll ab 2024 ein Heimatschutzregiment der Bundeswehr stationiert werden.

In Nienburg soll ab 2024 ein Heimatschutzregiment der Bundeswehr stationiert werden.

Hannover. Die Bundeswehr verstärkt ihre Präsenz in Niedersachsen. Das neue Heimatschutzregiment 3 wird ab 2024 in Nienburg stationiert. Das teilten übereinstimmend SPD und CDU mit. Seit Jahren bemühten sich die Parteien darum, nun hatten sie mit ihren Bestrebungen in Berlin Erfolg. Die Truppe aus Reservisten soll im Katastrophenfall eingesetzt werden und untersteht dem Landeskommando Niedersachsen in Hannover. Deutschlandweit soll es in den nächsten Jahren fünf solcher Einheiten geben.

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„Die Entscheidung, ein Heimatschutzregiment in Niedersachsen aufzustellen, begrüße ich ausdrücklich und freue mich, dass damit meine Forderung zur Stärkung der Sicherheitsstruktur in Niedersachsen umgesetzt wird“, sagte der CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann laut Mitteilung seiner Partei. Innenministerium und Staatskanzlei bestätigten die Entscheidung am Dienstagabend. „Das ist eine wichtige Stärkung des Bundeswehrstandortes Niedersachsen und ein gutes Signal für Nienburg“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). „Ein Heimatschutzregiment ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Bundeswehr und Gesellschaft.“

Fünf Standorte in ganz Deutschland geplant

Das Regiment soll demnach ab 2024 in Nienburg stationiert werden. Deutschlandweit sollen bis 2027 fünf Heimatschutzregimente entstehen. Bereits bekannt ist, dass Bayern und Nordrhein-Westfalen je eins bekommen. Soldatinnen und Soldaten der Reserve sollen dort die aktive Truppe entlasten, indem sie etwa zivile Organisationen bei der Katastrophenhilfe unterstützen. „Wir brauchen neue Ansätze in der Landes- und Bündnisverteidigung, genauso wie im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes. Dazu gehört auch, die territoriale Reserve der Bundeswehr durch Heimatschutzregimente zu stärken“, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD) laut einer Mitteilung.

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Niedersachsens Landesregierung hatte sich für die Ansiedlung eines der Heimatschutzregimente im Bundesland eingesetzt. Bis zur Entscheidung für Nienburg waren laut CDU und SPD zuletzt auch die Standorte Bergen und Soltau im Gespräch. „Für das Regiment sind circa 25 feste Dienstposten vorgesehen. Die Kompanien der Einheit werden im Bedarfsfall auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit mit Reservisten aufgefüllt und haben insgesamt einen Umfang von circa 500 Dienstposten“, teilte Althusmann mit. Er setze darauf, dass die notwendigen Maßnahmen für die Aufstellung „schnell und umfassend“ umgesetzt würden.

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