Staatsminister

Hendrik Hoppenstedt soll ins Kanzleramt wechseln

Hendrik Hoppenstedt.

Hendrik Hoppenstedt.

Berlin. Der niedersächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt soll einer von drei Staatsministern im Kanzleramt werden. Er ist als Nachfolger für den künftigen Kanzleramtschef Helge Braun vorgesehen und soll nach dem Wunsch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Regierungszentrale unter anderem für die Bund-Länder-Zusammenarbeit zuständig sein. Hoppenstedt stammt aus Burgwedel, war Bürgermeister seiner Heimatstadt und vertritt seit gut vier Jahren den Wahlkreis Hannover Land I im Bundestag. Er umfasst Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt am Rübenberge, Wedemark und Wunstorf.

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„Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet“, sagte Hoppenstedt am Sonntag der HAZ. Die Kanzlerin habe ihm das Amt angeboten und sei dabei „sehr entschieden“ gewesen; nach einer kurzen Bedenkzeit habe er angenommen. „Das ist einer der spannendsten Jobs in der Regierungszentrale, da muss man machen. Auch, wenn ich voller Demut an diese Verantwortung herangehe“, sagte der 45-Jährige, der auch Chef der Regions-CDU ist.

Im Kanzleramt gibt es unterhalb von Kanzlerin und Kanzleramtsminister bisher drei Staatsminister (die im Grunde Staatssekretäre sind) - jeweils einen für Kultur, für Integration und einen weiteren, der sich vor allem um die Länder kümmert. Dieses Amt ist nun für Hoppenstedt vorgesehen – wenn die SPD-Mitglieder der neuen Großen Koalition zustimmen.

Von Hendrik Brandt

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