Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Weltrekordverdächtig

Henne in Wolfenbüttel brütet Riesenei aus

 Hühnerzüchter Ingrid und Günther Meyne zeigen das vielleicht größte Ei der Welt, das ihre Henne in Wolfenbüttel kurz vor der Ostereier-Saison ausgebrütet hat

Hühnerzüchter Ingrid und Günther Meyne zeigen das vielleicht größte Ei der Welt, das ihre Henne in Wolfenbüttel kurz vor der Ostereier-Saison ausgebrütet hat

Wolfenbüttel.Welches der zehn Hühner aus der Hobby-Zucht sich die Mühe gemacht und das rekordverdächtige Ei gelegt hat, wissen die Hühnerhalter allerdings nicht. So viel steht aber fest: Die spezielle grüne Farbe hat das Ei, weil es von einer bestimmten Rasse aus Südamerika stammt. Deren Eier sind normalerweise aber auch nicht schwerer als andere Hühnereier.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das Wolfenbütteler Ei liegt unter den bisher gelegten Eiern weltweit fast ganz vorne. Nach Angaben der Redaktion von Guinness World Records wurde das schwerste Ei der Welt 1956 in den USA entdeckt. Es wog 454 Gramm. Das bislang zweitschwerste bekannte Ei stammt aus Kuba. Dort legte die Henne eines Bauern aus Havanna ein Ei mit 148 Gramm Gewicht – knapp 40 Gramm weniger als das Ei der Meynes.

Und was macht man mit so einem besonderen Fund? „Rührei jedenfalls nicht“, erklärte Ingrid Meyne. Eigentlich hatte sie das Ei auspusten und zu Ostern aufhängen wollen. Doch inzwischen hat auch das Naturhistorische Museum Braunschweig Interesse angemeldet. Das Haus will das Rekord-Ei ausstellen, die Meynes haben bereits zugesagt. Das Museum besitzt nach eigenen Angabe eine der größten Eier-Ausstellungen Deutschlands. „Bislang haben wir aber nur ein 100 Gramm schweres Hühnerei“, erklärte Ralf Kosma vom Museum. „Der Fund würde sich als Kuriosum in der Sammlung deshalb sehr gut machen.“ Geplant sei zunächst, das Ei bei der Osterküken-Aktion zu präsentieren. Bei der Veranstaltung können Besucher live mitverfolgen, wie Küken schlüpfen. Passend dazu gibt es eine Ausstellung. Langfristig könnte das Ei im geplanten Vogelsaal des Museums gezeigt werden, so Kosma.

Mehr aus Der Norden

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.