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Kultusministerium teilt mit

Im Auto erschossen: Niedersächsische Lehrerin in Guatemala getötet

Spezialeinsatzkräfte der Polizei in Guatemala bei einem Einsatz.

Spezialeinsatzkräfte der Polizei in Guatemala bei einem Einsatz.

Guatemala-Stadt/Hannover.Bei einer deutschen Frau, die in Guatemala bei einem Angriff ums Leben kam, handelt es sich um eine niedersächsische Lehrerin. Das bestätigte das Kultusministerium in Hannover am Samstag auf dpa-Anfrage. „Die Getötete hielt sich mit ihrem Ehemann im Rahmen des Auslandsschulwesens an einer deutschsprachigen Schule in dem Land auf“, teilte das Ministerium mit. Weitere Einzelheiten zu dem Vorfall wurden nicht genannt. Zunächst hatte die „Nordwest-Zeitung“ am Sonntag berichtet.

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Zuvor hatte der Sprecher der Verkehrspolizei von Guatemala-Stadt, Amilcar Montejo, am Donnerstag (Ortszeit) auf Youtube mitgeteilt, dass die Frau bei einem bewaffneten Angriff ums Leben kam. Demnach handelte es sich bei dem Opfer um eine deutsche Staatsbürgerin im Alter von etwa 60 Jahren. Nach einem Tweet der freiwilligen Feuerwehr wurde sie in einem Auto erschossen. Die Generalstaatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes teilte mit, die Staatsanwaltschaft für Femizide habe die Ermittlungen übernommen.

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Ausgeraubt und dann erschossen

Der Fernsehsender Canal Antigua berichtete, die getötete Frau habe seit drei Jahren an der Deutschen Schule Guatemala unterrichtet - ebenso wie ihr Ehemann. Dieser sei bei dem Vorfall unverletzt geblieben. Unter Berufung auf ihn hieß es, zwei dunkel bekleidete Personen auf einem Motorrad hätten es ausgenutzt, dass das Fenster der Frau offen war. Sie hätten sie ausgeraubt und dann erschossen. In dem Stadtteil der guatemaltekischen Hauptstadt, La Reformita, gab es nach einem Bericht der Zeitung „Prensa Libre“ zuletzt eine Reihe von Raubüberfällen durch Bewaffnete auf Motorrädern.

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Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) sprach der Familie des Opfers sein Mitgefühl aus, wie das Ministerium mitteilte. Es hieß, das Kultusministerium kümmere sich um weitere Informationen und stehe der Familie für „größtmögliche Unterstützung“ zur Verfügung.

Von RND/dpa/Lennart Stock/Nick Kaiser

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