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Vor der WM

Im Harz wird Niedersachsens bester Waldarbeiter gesucht

Ida Klaus absolviert die Disziplin "Mastenfällung".

Ida Klaus absolviert die Disziplin "Mastenfällung".

Seesen. Es ist ein Wettbewerb für fitte Kerle und eine taffe Frau: Seit dem Sonnabendvormittag kämpfen in Seesen bei Goslar 50 Auszubildende, Forstwirte und Forstwirtschaftsmeister um den Titel des Niedersächsischen Waldarbeitermeisters. Der Publikumszuspruch sei groß, sagte am Samstag Michael Rudolph, Pressesprecher bei den Niedersächsischen Landesforsten. „Es ist schon einiges los hier.“

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Schnelligkeit und Präzision gefragt

Vor Publikum müssen die Forstwirte zum Beispiel zeigen, wie sie punktgenau einen Baumstamm fällen und Fichtenstammrollen auf Zeit entasten. Kampfrichter bewerten Schnelligkeit und Präzision: Bleiben etwa Aststummel stehen, gibt es Punktabzug. Bei dem Wettbewerb müssen die Teilnehmer Fertigkeiten unter Beweis stellen, die auch im Berufsalltag wichtig sind, etwa wenn es darum geht, einen hohen Baumstamm millimetergenau zu fällen, sagte Rudolph.

Timo Padeken absolviert die Disziplin "Präzisionsschnitt". Rund 55 Teilnehmer kämpfen um den Titel "Niedersächsischer Waldarbeitsmeister" der niedersächsischen Landesforsten.

Timo Padeken absolviert die Disziplin "Präzisionsschnitt". Rund 55 Teilnehmer kämpfen um den Titel "Niedersächsischer Waldarbeitsmeister" der niedersächsischen Landesforsten.

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Skandinavier sind WM-Favoriten

Auch die Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft waren bei dem Spektakel im Harz dabei - außer Konkurrenz. „Sie nutzen das als Trainingslager für die Weltmeisterschaften im August in Lillehammer“, sagte Rudolph. „Die Trainingsbedingungen hier sind gut, und wir drücken ihnen die Daumen, dass sie besser abschneiden als unsere Fußball-Nationalmannschaft.“ Allerdings gehöre das deutsche Team wohl nicht zu den Favoriten, im Gegensatz zu den Teams aus Norwegen, Finnland, Schweden oder Österreich.

Schiedsrichter messen den Abstand zum mittleren Zielpflock beim "Mastenfällen".

Schiedsrichter messen den Abstand zum mittleren Zielpflock beim "Mastenfällen".

Auch abseits des Wettbewerbs in Seesen kamen Zuschauer auf ihre Kosten: Mit einer 3D-Brille konnten sie etwa in der Forst- und Ausbildungsstätte der Landesforsten den Umgang mit der Motorsäge erleben. Die Besucher durften auch in einen Simulator für einen Harvester - eine Baumerntemaschine - klettern und ihn ausprobieren.

Von RND/dpa

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