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Bergwerk schließt

Kali-Bergwerk in Wunstorf kündigt 253 Mitarbeitern

Das Kalibergwerk in Wunstorf soll noch 2018 den Betrieb einstellen.

Das Kalibergwerk in Wunstorf soll noch 2018 den Betrieb einstellen.

Wunstorf.Der Salz- und Düngemittelproduzent K+S hat 253 Mitarbeitern im Bergwerk Sigmundshall in Wunstorf in der Region Hannover gekündigt. Das sei mit Jobangeboten anderswo verbunden, erklärte das Kasseler Unternehmen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag). 164 Mitarbeiter bekamen demnach Änderungskündigungen mit Arbeitsplatzangebot an anderen Standorten, 89 weitere Versetzungen mit hilfsweisen Änderungskündigungen. Das Salzbergwerk Sigmundshall stellt zum Jahresende die Förderung ein.

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Bedingungen haben sich geändert

Allerdings bekamen nicht alle Mitarbeiter Jobangebote zu den gleichen Bedingungen wie an ihren alten Arbeitsplätzen. Nicht in jedem Fall sei es möglich gewesen, gleichwertige Arbeitsplätze anzubieten, sagte K+S. In derartigen Fällen sehe das Arbeitsrecht vor, dass Betroffene zwischen einem anderen – gegebenenfalls auch geringerwertigen Arbeitsplatz - oder einer vollen Abfindungszahlung wählen könnten. Insgesamt hätten 372 Mitarbeiter Stellen an anderen Orten angeboten bekommen – 147 zu gleichen Konditionen.

Nach der letzten Schicht Ende des Jahres sind noch Arbeiten zu erledigen. Von den rund 700 Beschäftigten sollen daher 220 in Sigmundshall beschäftigt bleiben. Auch die Verwaltung des europäischen Salz-Geschäftes hat der Konzern von Hannover nach Kassel verlegt.

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Von dpa

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