Kreis Hildesheim

Keime entdeckt – Trinkwasser muss abgekocht werden

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Es handele sich um eine rein vorsorgliche Maßnahme, sagte der Technische Geschäftsführer des Versorgers „Überlandwerk Leinetal“ (ÜWL), Markus Königshofen, am Freitag in Gronau. Dem Gesundheitsamt des Landkreises Hildesheim seien bisher keine Krankheitsfälle bekannt geworden, erklärte ein Verwaltungssprecher.

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Betroffen von den mikrobiologischen Verunreinigungen des Leitungswassers seien etwa 10.000 Haushalte mit rund 26.000 Einwohnern in Ortschaften von Gronau, Elze, Nordstemmen und Alfeld, sagte Königshofen.

Das Wasser soll drei Minuten lang sprudelnd abgekocht werden, rät der Wasserversorger. Außerdem hat das Unternehmen eine Krisen-Hotline eingerichtet.

Entdeckt wurde die Verunreinigung bei Routineuntersuchungen. Doch woher die Keime kommen, sei noch unklar, sagte Königshofen. „Wir nehmen täglich Proben und hoffen, dass wir die Ursache bald finden.“ Fest stehe allerdings, dass die Trinkwasserbrunnen des ÜWL von den Verunreinigungen nicht betroffen sind.

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Wenn drei Proben in Folge unbedenklich sind, könne das Trinkwasser wieder ohne Abkochen verwendet werden, sagte der ÜWL-Geschäftsführer. Dies könne noch einige Tage dauern. Das Überlandwerk Leinetal befindet sich im Besitz der Avacon AG, des Landkreises Hildesheim und der Stadt Gronau.

lni/sbü

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