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Schießerei in Salzgitter

Kurdenclans liefern sich blutigen Straßenkampf

Foto: Bei einer Schießerei in Salzgitter sind am Mittwochmorgen sieben Menschen verletzt worden.

Bei einer Schießerei in Salzgitter sind am Mittwochmorgen sieben Menschen verletzt worden.

Salzgitter. Ein schwerer Fall von Bandenkriminalität beschäftigt Polizei und Staatsanwaltschaft in Salzgitter. Dort sind am Mittwochmorgen nach Polizeiangaben im Stadtteil Lebenstedt zwei Gruppen auf offener Straße in einen Streit geraten, der blutig endete. Mindestens zehn Männer waren an der Straßenschlacht beteiligt. Sieben Männer sind bei den Auseinandersetzungen, in denen auch Schusswaffen eingesetzt worden sind, verletzt worden. Einer von ihnen, ein 52-jähriger Mann, wurde sogar so schwer verwundet, dass nach Angaben der Braunschweiger Staatsanwaltschaft sein Leben bedroht ist.

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Der Braunschweiger Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe wollte aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben zu den mutmaßlichen Tätern machen: „Ich sage nur, es sind weder Hooligans, noch Rechtsextreme, noch Rockergruppen.“ Aus Polizeikreisen hieß es indes, dass sogenannte Mhallamiye-Kurden an den Auseinandersetzungen beteiligt sein sollen – eine Gruppe, die das Landeskriminalamt als besonders gefährlich einstuft. Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Ziehe wurden bei den Auseinandersetzungen in Lebenstedt auch Hieb- und Stichwaffen eingesetzt, der 52-jährige Schwerverletzte habe eine Schusswaffenverletzung erlitten.

Den Mhallamye-Kurden wird nachgesagt, in die organisierte Kriminalität verwickelt zu sein, etwa in den Drogenhandel. Der Chef des Landeskriminalamts, Uwe Kolmey, sprach vor kurzem von einem „flächendeckenden Problem“ und beklagte sich, dass es zunehmend schwieriger werde, Strafverfahren gegen diese Gruppe erfolgreich zu betreiben. Die arabischen Familienclans akzeptierten den deutschen Rechtsstaat einfach nicht und versuchten, ihre Konflikte selber zu lösen.

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