„Montags-Spaziergänge“ in Goslar

Spende an die WHO: Landkreis macht Impfgegner zu „unfreiwilligen Impfhelfern“

Auch in Braunschweig protestierten am Montag wieder Menschen gegen die Corona-Maßnahmen.

Auch in Braunschweig protestierten am Montag wieder Menschen gegen die Corona-Maßnahmen.

Goslar. Mit einer kuriosen Spendenaktion will der Landkreis Goslar die weltweite Impfkampagne der Weltgesundheitsorganisation unterstützen. Wie Landrat Alexander Saipa (SPD) am Montag mitteilte, soll für jeden Teilnehmer der sogenannten Spaziergänge gegen die Corona-Maßnahmen und eine allgemeine Impfpflicht symbolisch der Wert einer Corona-Impfung zusammenkommen.

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Durch diese Form des stillen Protests solle unterstrichen werden, dass die Mehrheit der Bevölkerung Corona-Schutzimpfungen befürworte.

Zuletzt demonstrierten laut Landkreissprecher Maximilian Strache, unter anderem wöchentlich rund 600 Menschen in der Stadt Goslar gegen die Corona-Regeln und die mögliche Einführung einer flächendeckenden Impfpflicht. Auch in anderen Städten des Landkreises wurde demonstriert.

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Jeder Impfgegner wird unfreiwillig zu einem Impfpaten

Saipa hofft, dass für jeden Demonstrationsteilnehmer der Gegenwert von 4,50 Euro gespendet wird, was den ungefähren Kosten einer Impfung entsprechen würde. „Dadurch würde jeder Impfgegner unfreiwillig zu einem Impfpaten werden.“ Das Geld soll an die internationale Impfkampagne Covax gehen, die Menschen in armen Ländern den Zugang zu Corona-Impfstoffen ermöglichen will.

Vorbild sei eine ähnliche Spendenaktion einer Bürgerinitiative in der Gemeinde Ofterdingen in Baden-Württemberg, sagte Saipa. Bis Ende März soll anhand der Zahl der Demonstranten wöchentlich ermittelt werden, wie viele Impfungen die Teilnehmer symbolisch erlaufen haben.

Von RND/dpa

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