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Niedersachsen

Leichte Fortschritte im Kampf gegen Lehrermangel

Symbolbild.

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Hannover.Bei der Suche nach dringend benötigten neuen Lehrern kommt Niedersachsen in kleinen Schritten voran, zum Start der Sommerferien aber gibt es weiter unbesetzte Stellen. Von den 2000 ausgeschriebenen Stellen seien inzwischen 1666 besetzt, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). Weitere kämen ständig hinzu. Vor wenigen Tagen waren es noch etwa 60 Stellen weniger. "Es werden weiterhin Stellen besetzt, das wird den ganzen Monat Juli weitergehen", sage Tonne. Dabei würden Bewerber nicht ungesehen eingestellt, jeder Einzelfall werde geprüft, unter anderem auf die qualitativen Voraussetzungen hin. "Wir sehen schon, da ist Bewegung drin, das ist sehr gut." Die meisten Bewerber kämen frisch aus Studium und Referendariat.

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Abordnungen weiterhin nicht ausgeschlossen

Der Umfang nötiger Abordnungen von Gymnasiallehrern an Grundschulen, wo der Lehrermangel besonders zu spüren ist, lasse sich angesichts der laufenden Einstellungen noch nicht beziffern, sagte Tonne. Erst im August lasse sich das halbwegs präzise benennen, auch wenn er verstehe, dass die betroffenen Schulen gerne möglichst schnell Klarheit haben wollen. "Verlässlich zeigt sich das erst in den nächsten sechs, sieben Wochen." Abordnungen sollten nicht überflüssigerweise ins Auge gefasst werden. Die verschiedenen Regionen des Landes seien unterschiedlich stark betroffen. Zum Start des abgelaufenen Schuljahrs hatte es um teils kurzfristig verfügte Abordnungen viel Diskussionen gegeben.

Lehrerverband glaubt nicht an Wunder

Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte (VNL) beklagte insbesondere einen Mangel an Fachlehrern. „Die bereits jetzt bestehende schlechte Unterrichtsversorgung muss an vielen Schulen in Niedersachsen auch im neuen Schuljahr ab August fortgeschrieben werden, wenn nicht noch ein Wunder geschehen wird“, sagte der VNL-Landesvorsitzende Torsten Neumann. „An Wunder glaubt aber derzeit nur unser Kultusminister.“ Viele Schulen wüssten noch nicht, wie sie die Unterrichtsversorgung im neuen Schuljahr sicherstellen sollten.

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Von RND/dpa

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