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Kommentar

Niedersachsens Grüne koppeln sich ab

Anne Kura, Landesvorsitzende der Grünen, auf dem Parteitag.

Anne Kura, Landesvorsitzende der Grünen, auf dem Parteitag.

Hannover. Die Grünen in Deutschland haben derzeit einen „Lauf“. Sie laufen in den urbanen Regionen sogar der SPD den Rang ab. Das liegt auch an der neuen Doppelspitze im Bund, an den beiden „Realos“ Robert Habeck und Anna-Lena Baerbock, die beide frisch und smart wirken.

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Auch in Niedersachsen gibt es nun eine Doppelspitze, die nicht mehr der alten Gewaltenteilung der Grünen entspricht. Denn sowohl der neugewählte Parteivorsitzende Hans-Joachim Janßen als auch seine Kollegin Anne Kura entstammen dem linken Lager. Die Partei, ohnehin in der Opposition, rückt also weiter nach links. Das Lager der eher pragmatischen Grünen hat es nicht vermocht, einen anderen Kandidaten für den nach außen völlig blassen Stefan Körner aufzustellen.

Wie ein Aufbruch wirkt die in Celle beschlossene Wachablösung nicht, auch wenn der ehemalige Landtagsabgeordnete Janßen sicherlich die Positionen der Grünen pointierter herüberbringen wird. Aber ob diese Positionen die breite Mitte treffen, in die die Grünen außerhalb Niedersachsens streben, ist äußerst fraglich. In Celle hat sich die Partei abgekoppelt vom Bundestrend.

Von Michael B. Berger

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