Schulstart 2020

Reiserückkehrer aus Risikogebieten dürfen nur mit negativem Corona-Test zur Schule

„Das ist keine freundliche Bitte": Minister Grant-Hendrik Tonne mahnt Schüler und Lehrer, sich an die Corona-Regeln zu halten.

„Das ist keine freundliche Bitte": Minister Grant-Hendrik Tonne mahnt Schüler und Lehrer, sich an die Corona-Regeln zu halten.

Hannover. Lehrer erhalten zum Schulstart keine regelmäßigen kostenlosen Corona-Tests. Kultusminister Grant-Hendrik Tonne (SPD) verwies darauf, dass es ja erstmal Tests für Reiserückkehrer gebe – und wer aus einem Risikogebiet komme und keinen negativen Test vorweisen könne, dürfe nicht in die Schule kommen. „Das ist keine freundliche Bitte", sagt Tonne. Das sei eine bußgeldbewehrte Vorschrift.

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Reiserückkehrer müssen mit polizeilicher Überprüfung rechnen

Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssten zudem damit rechnen, dass auch polizeilich überprüft würde, ob sich Familien an die Quarantänepflicht halten. Schulleiter, die den Verdacht hätten, dass sich ein Lehrer oder Schüler nicht hat testen lassen, obwohl er in einem Risikogebiet war, könnten das Gesundheitsamt informieren.

Lehrer, die zur Risikogruppe gehören, haben nicht frei

Die Lehrkräfte, die laut Attest zur Risikogruppe gehören, seien nicht krank und hätten auch nicht frei, sondern müssten von zu Hause arbeiten. Ein Lerntag zu Hause für Schüler ab Klasse 5 sei möglich, wenn Lehrkräfte für den Präsenzunterricht fehlten. An der Grundschule solle dies nicht sein. Ungefähr 10 Prozent der Lehrer sollen laut Tonne zur Corona-Risikogruppe gehören. Es sei aber davon auszugehen, dass längst nicht alle zu Hause bleiben würden. Vermutlich würden 6 bis 8 Prozent der Pädagogen nicht in den Schulen unterrichten können. Wie viele Schüler der Risikogruppen angehören, sei nicht bekannt.

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Von dö, win

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