Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Hohe Energiekosten

Ein Grad runter: Erste Bäder im Norden senken Wassertemperatur

Ein junger Mann springt von einem Sprungturm.

Ein junger Mann springt von einem Sprungturm.

Oldenburg. Angesichts hoher Energiepreise senken nun doch erste Schwimmbäder im Norden ihre Wassertemperatur. Eine Sprecherin der Stadt Oldenburg sagte, in allen Hallenbädern sowie in den Freibädern sei bereits die Badewassertemperatur um ein Grad Celsius reduziert worden. Dies gelte aber nicht für die Lern- und Therapiebecken und auch nicht für das Kinderbecken sowie das Erlebnisbecken im Olantis Huntebad. Dafür werde in der dortigen Saunaanlage die Temperatur um bis zu zwei Grad Celsius gesenkt, sagte die Sprecherin.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Vor vier Wochen hatte der Sprecher der Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg, Dennis Ströh, gesagt, an den Wassertemperaturen werde derzeit nichts geändert. Wegen der dynamischen Entwicklung hatte er dies für die Zukunft aber nicht ausgeschlossen.

Auch in Wolfenbüttel schwimmt es sich künftig kühler

Auch im Stadtbad Okeraue in Wolfenbüttel ist das Wasser wegen der gestiegenen Energiepreise etwas kälter: Anfang April ist das Wasser im Sportbecken ein Grad kühler als sonst, im Ganzjahresaußenbereich sogar drei Grad. „Wenn die Sonne drauf scheint, kommen wir dort trotzdem auf 28,5 Grad“, sagte Betriebsleiter Clemens Ciecior. Im Familienbereich des Bades habe sich nichts verändert.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

In Bremerhaven wird die Wassertemperatur in allen Hallen- und Freibädern um ein Grad Celsius gesenkt. „Die sprunghaft gestiegenen Energiekosten wollen wir nicht auf unsere Badegäste übertragen“, sagte der Geschäftsführer der Bädergesellschaft, Robert Haase. Der minimale Temperaturunterschied sei für die Badegäste kaum merkbar, habe aber einen spürbaren Effekt auf den Energieverbrauch. Die Sprecherin der Stadt Oldenburg, Kim Vredenberg-Fastje, fürchtet dagegen „massive Auswirkungen auf die Besucherzahlen“ durch die kälteren Wassertemperaturen.

Keine Veränderungen in Hannover, Osnabrück oder Braunschweig

In Hannover, Osnabrück und Braunschweig sind dagegen weiterhin keine Veränderungen bei den Wassertemperaturen geplant. Dafür werden Freibäder vielerorts später geöffnet als sonst, so wie etwa die in Braunschweig. So könne das Wasser auch von der wärmeren Außentemperatur mitaufgeheizt werden, sagte Fabian Neubert von der Stadtbad Braunschweig GmbH.

Von RND/dpa

Mehr aus Niedersachsen und der Norden

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.